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Kirchen

Zwist im Stadtrat Kirchen findet kein Ende

Die Stimmung in Kirchens Politik bleibt eisig. Bei der Sitzung am Donnerstagabend verabschiedete der Stadtrat die Resolution der Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde zum Erhalt der Bürgerbüros in ihrer jetzigen Form.

Kirchen – Die Stimmung in Kirchens Politik bleibt eisig. Bei der Sitzung am Donnerstagabend verabschiedete der Stadtrat die Resolution der Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde zum Erhalt der Bürgerbüros in ihrer jetzigen Form.

Dabei kamen wieder einmal die Gräben zutage, die zwischen den Fraktionen der SPD und Grünen auf der einen Seite und der CDU-Fraktion und Stadtbürgermeister Wolfgang Müller auf der anderen Seite liegen.


Müller (CDU), einer der Unterzeichner der Resolution, erläuterte zunächst den Sachverhalt. Das Gemeindeprüfungsamt hatte die hohen Personalkosten in den Bürgerbüros der Ortsgemeinden der VG Kirchen schon zu Müllers Zeit als VG-Chef moniert. Daraufhin gab es eine Personalbedarfsprüfung. Das Ergebnis: In fast allen Bürgerbüros wird mehr Personal beschäftigt als nötig. Müller: „Ich habe die Zahlen nicht akzeptiert. Nach unserem Dafürhalten liegen keine Personalüberhänge vor.“ Es müssten örtliche Besonderheiten geltend gemacht werden, sagte Müller. Er betonte, er habe es in seiner Zeit als VG-Chef keineswegs versäumt, sich mit dem Gemeindeprüfungsamt anzulegen. Dies war jüngst im Mudersbacher Ortsgemeinderat von der SPD behauptet worden.

Kurt Möller (Grüne) nahm den Resolutionstext unter die Lupe – und auseinander. In der Resolution der Ortsbürgermeister ist davon die Rede, Bürgermeister Jens Stötzel (parteilos) wolle einen „Bürgerbus“ einsetzen. Möller fragte den anwesenden Stötzel danach. Stötzel: „Das habe ich nie gesagt.“ Müller: „Doch.“


Bürgermeister Stötzel erläuterte abermals das von ihm favorisierte Konzept des „Bürgerkoffers“. Ein Mitarbeiter könnte mit einem solchen Koffer zu bestimmten Terminen in den Ortsgemeinden bestimmte Servicebereiche des Rathauses abdecken. Zudem wollte Möller wissen, ob denn im Büro der Stadt Kirchen konkret ein Stellenabbau geplant sei. „Das ist noch eine Weile hin“, antwortete Stötzel. Stellen sollen nur bei Ausscheiden eines Mitarbeiters abgebaut und somit niemand entlassen werden.

Mehr dazu lesen Sie in der Samstag-Ausgabe der Rhein-Zeitung für den Kreis Altenkirchen.

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