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    Gebhardshain

    Zur Kirmes "de Oos" Umleitung bis ins Festzelt

    Mit Böllerschüssen und gewitzten Worten ist das doppelte Volksfest in Gebhardshain - Kirmes „de Oos“ und Schützenfest - durch die Kirmesjugend (KiJu) und den Ortsbürgermeister eröffnet worden.

    Auf der Ley in Gebhardshain stellte die Kirmesjugend (KiJu) als weithin sichtbares Zeichen des Volksfestes ihren Kirmesbaum auf, der mindestens 23 Meter misst, weil er laut Aussage des KiJu-Vorstandes „auf jeden Fall zwei Meter größer als der in Elgert ist“.
    Auf der Ley in Gebhardshain stellte die Kirmesjugend (KiJu) als weithin sichtbares Zeichen des Volksfestes ihren Kirmesbaum auf, der mindestens 23 Meter misst, weil er laut Aussage des KiJu-Vorstandes „auf jeden Fall zwei Meter größer als der in Elgert ist“.
    Foto: Eva-Maria Stettner

    Mit Blick auf die vielen Besucher von außerhalb und die Kommunalreform begrüßen KiJu-Vorsitzender Michael Becher und sein Vize Christian Solbach (beide neu im Amt) auch auf Türkisch: „Merhaba an die Zukunftsorientierten aus Betzdorf.“ Frotzelnd schlagen die Beiden vor: „Betzdorf fusioniert mit Elgert und Steinebach zur ganz großen Verbandsgemeinde und hat dann mit den Kyffhäusern das schönste Schützenfest in der ganzen VG.“

    Mit Argusaugen verfolgt hat der KiJu-Vorstand den Feldzug der Steinebacher gegen die Kreisverwaltung, als sie einen Standort für eine Müllumladestation suchte. „Wenn net bei Euch, dann in Elgert - Hauptsache, wir haben dat Ding net an der Backe“, machen Becher und Solbach den beiden hier gern verspotteten Nachbarorten für den Fall klar, dass der Kreis die Pläne noch mal aus der Schublade holt. Sie glossieren zudem, dass Kirmeszeit Baustellenzeit in Gebhardshain und diesmal die Kreisstraße zum Festzelt betroffen ist: „Die Organisatoren haben geklotzt: Die Umleitung führt direkt an die Theke.“

    Als grauen Häuptling begrüßen sie Ortsbürgermeister Jürgen Giehl: „Ein Jahr Deiner Amtszeit ist schon rum und die KiJu wartet immer noch auf den ersten verkündbaren Skandal von Dir.“ Als Shooting King begrüßen sie den neuen Schützenkönig der St. Sebastianus Schützenbruderschaft, Steffen Pauli, der sich schon bei der KiJu einen Namen gemacht hat, und seine Königin Jessica Baldus als „Jessica bald oos“.

    Der Jungschützenkönigin Eileen Weber, dem Schülerprinzen Malte Simmat und dem amtierenden Kaiser Berthold Reifenröther gilt auch ein Gruß, ebenso dem bis dato amtierenden König Oliver Bierbaum. Dank gilt dem bisherigen KiJu-Vorsitzenden Matthias Rödder, der Einsatz im Verein gezeigt und den DRK-Rettungsdienst wach gehalten hat. Pastor Rudolf Reuschenbach und Pfarrer Michael Straka bittet der KiJu-Vorstand: „Segnet unser Kirmesfeuer - aus kreijt Ihr dat eh net!“

    Auch Giehl dankt allen, die bei der Organisation mitgewirkt haben, besonders der Kultur- und Festgemeinschaft mit ihrem neuen Vorsitzenden Rudi Rödder, seit vielen Jahren engagiert, und dessen ebenfalls neuem Vize Christian Seifer, der viele Jahre KiJu-Vorsitzender war. Als Openair-Philharmoniker spielen wie stets die Musiker des MV Brunken, da ergeht Bechers Befehl an die KiJu: „Macht se nass wie die uns am 1. Mai!“ Als Revanche für den Planschbecken-Spaß in Brunken kippen die Kirmesburschen dem Orchester zwei Eimer Wasser vor die Füße verbunden mit dem Wunsch auf einen feuchtfröhlichen Frühschoppen am Montag. Zunächst aber erhält Böllerschütze Manfred Demmer den Auftrag, die Pfarrwiese bis zum Erdkern zu durchböllern. Als Motto für „de Oos“ gibt Becher „Baustelle scheißegal - KiJus feiern überall“ kund und mit pfiffiger Erklärung fürs Publikum den 50 Kirmesburschen das Kommando zum Aufstellen des Kirmesbaums.

    Die Wurst holt Demmers Sohn Leon (16) vom Kirmesbaum und filmt die Kletterpartie erstmals mit Kamera auf seinem Helm. Unter dem Schlachtruf der KiJu ziehen alle ins Festzelt, wo der neue Brudermeister Günter Pauli weitere Gastvereine begrüßt, Präses Pfarrer Reuschenbach die Krönung der Schützenmajestäten vornimmt, Ehrungen stattfinden und der MV Brunken die Nationalhymne spielt, bevor die große Party mit der Band „AllgäuPower“ steigt. Eva-Maria Stettner

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