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Emmerzhausen

Zukunft des Stegskopfs: Bima gibt der VG Daaden-Herdorf offenbar mehr Zeit

Ist der Zeitdruck aus der Diskussion um die künftige Nutzung des ehemaligen Truppenübungsplatzes auf dem Stegskopf heraus? Nach Auskunft des Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel (CDU) hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf eine Fristverlängerung über den 31. Dezember 2017 bis ins nächste Frühjahr hinein eingeräumt, um eine Erstzugriffsoption für die Nutzung des Lagers anzumelden.

Was wird aus den ehemaligen Soldaten- und Flüchtlingsunterkünften auf dem Stegskopf? Die Bima räumt der VG Daaden-Herdorf offenbar mehr Zeit ein, eine Übernahme zu prüfen. Foto: Röder-Moldenhauer
Was wird aus den ehemaligen Soldaten- und Flüchtlingsunterkünften auf dem Stegskopf? Die Bima räumt der VG Daaden-Herdorf offenbar mehr Zeit ein, eine Übernahme zu prüfen.
Foto: Röder-Moldenhauer

Sollte die Kommune diese Option nicht nutzen, wird der Bereich der ehemaligen Soldatenunterkünfte, so wie bei den unbebauten Flächen bereits erfolgt, an die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) übergeben (die RZ berichtete). Rüddel wertet diese Fristverlängerung als Erfolg seiner Vermittlungsbemühungen zwischen der kommunalen Ebene, der Bima und der DBU.

Die VG Daaden-Herdorf hatte zuvor beschlossen, eine ergänzende Untersuchung der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft zu unterstützen, um eine realistische Kosten- und Risikoeinschätzung für die Konversionsoptionen des Lagers Stegskopf bei Emmerzhausen zu erhalten. Eine nicht unerhebliche Rolle spielen dabei auch Vorgaben durch den Naturschutz. „Die Bima ist jetzt der Verbandsgemeinde entgegengekommen, so dass die Kommunalpolitiker ohne zeitlichen Druck über die Erstzugriffsoption und über Entwicklungspotenziale für das Lager Stegskopf beraten und entscheiden können“, zieht Rüddel eine positive Zwischenbilanz. Auch die SPD-Landespolitikerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler hatte sich bei der Bima für eine Fristverlängerung stark gemacht. Ihr Argument: „Es steht sonst zu befürchten, dass der Stegskopf – oder zumindest Teile davon – für die Region zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehen könnte.“ kra

Altenkirchen Betzdorf
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