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    Weiter Einsatz für den Atomausstieg und eine echte Energiewende

    Kampf für den Atomausstieg und eine echte Energiewende, Einsatz für internationale Zusammenarbeit und Integration sind drei Schwerpunkte der Arbeit der Bündisgrünen in der Region Betzdorf-Kirchen gewesen. Sprecherin Marion Pfeiffer verdeutlichte das eindrucksvoll mit dem Bericht über die vergangnen beiden Jahre Vorstandsarbeit. Über 90 Veranstaltungen wurden organisiert. Dazu kamen noch die internen Sitzungen. Für einen Ortsverband mit gut zwei Dutzend Mitgliedern eine beachtliche Leistung. Und wenn sich der ein oder andere Teilnehmer auch enttäuscht sah, dass bei er Mitgliederversammlung am Montagabend „nur“ 13 Teilnehmer anwesend waren, so ist das doch eine beachtliche Quote. Immerhin standen Vorstandswahlen an. Marion Pfeiffer trat diesmal nicht mehr als Sprecherin an.

    Der neue Vorstand der Bündnisgrünen Betzdorf-Kirchen (von links): Günter Weber (Beisitzer), Marion Pfeiffer (Schriftführerin), Anna Neuhof (Sprecherin), Christoph Schroeter (Beisitzer), Matthia Merzhäuser (Kassierer), Horst Vetter (Sprecher).
    Der neue Vorstand der Bündnisgrünen Betzdorf-Kirchen (von links): Günter Weber (Beisitzer), Marion Pfeiffer (Schriftführerin), Anna Neuhof (Sprecherin), Christoph Schroeter (Beisitzer), Matthia Merzhäuser (Kassierer), Horst Vetter (Sprecher).
    Foto: Andreas Neuser

    Betzdorf - Kampf für den Atomausstieg und eine echte Energiewende, Einsatz für internationale Zusammenarbeit und Integration sind drei Schwerpunkte der Arbeit der Bündisgrünen in der Region Betzdorf-Kirchen gewesen. Sprecherin Marion Pfeiffer verdeutlichte das eindrucksvoll mit dem Bericht über die vergangnen beiden Jahre Vorstandsarbeit. Über 90 Veranstaltungen wurden organisiert. Dazu kamen noch die internen Sitzungen. Für einen Ortsverband mit gut zwei Dutzend Mitgliedern eine beachtliche Leistung. Und wenn sich der ein oder andere Teilnehmer auch enttäuscht sah, dass bei er Mitgliederversammlung am Montagabend „nur“ 13 Teilnehmer anwesend waren, so ist das doch eine beachtliche Quote. Immerhin standen Vorstandswahlen an. Marion Pfeiffer trat diesmal nicht mehr als Sprecherin an.


    Unter der Versammlungsleitung von Wolfram Westphal wurden schließlich als Sprecher die Landtagsabgeordnete Anna Neuhof und Horst Vetter gewählt. Marion Pfeiffer ist in Zukunft als Schriftführerin tätig. Matthias Merzhäuser kümmert sich weiterhin um die Finanzen. Beisitzer sind Christoph Schroeter und Günter Weber. Als Kassenprüfer tätig sind Wilfried Becker (in Abwesenheit gewählt) und Gaby Tsygie.
    Pfeiffer stellte in ihrem Tätigkeitsbericht die drei Schwerpunkte Atomausstieg, internationale Zusammenarbeit sowie Integration in den Vordergrund. Schwerpunkt der Arbeit war hier der Atomausstieg und die Montagsdemonstrationen in Betzdorf, die maßgeblich von den Bündnisgrünen organisiert wurden. Als die schwarz-gelbe Bundesregierung im Herbst 2010 die Laufzeit für Atomkraftwerke verlängerte, da gab es bundesweit Montagsspaziergänge. Zuerst beteiligten sich die Bündnisgrünen an den Aktionen in Hachenburg. Doch seit dem 8. November gab es, unterstützt von einem breiten Bündnis, eigene Montagsspaziergänge in Betzdorf. Insgesamt 20 Demos wurden hier organisiert. Höhepunkt war sicher die Demonstration am 21. März zum Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Betzdorfer Stadthalle. Über 1000 Menschen beteiligten sich an diesem Tag an dem Montagsspaziergang gegen Atomkraft. Unmissverständlich wurde klar gemacht, dass eine Energiewende her muss. Eine Wende hin zu 100 Prozent erneuerbarer Energie. Und Pfeiffer macht auch deutlich, dass hier jeder selbst aktiv werden kann. Sei es durch Energieeinsparungen oder auch dem Wechsel des Stromanbieters. Hier kritisierte sie einen aktuellen Beschluss im Betzdorfer Stadtrat. Dort hatte man sich für den Bezug von Normalstrom entschieden.
    Die Bündnisgrünen wollen weiter für einen europa- und weltweiten Verzicht auf Atomstrom kämpfen. So gibt es auch Kontakte zu Atomkraftgegnern in der Betzdorfer Partnerstadt in Decize in Frankreich.
    Internationale Zusammenarbeit war weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten der Bündnisgrünen. Klimawandel, Armut, Hunger, Finanzkrise sind hier Stichworte. Hier gab es zahlreiche Aktionen in Zusammenarbeit mit dem Betzdorfer Weltladen und dessen Einsatz für den Verkauf von fair gehandelten Produkten.
    Integration ist der dritte Schwerpunkt der Bündnisgrünen. In manchen Kinergärten hätten bereit über 50 Prozent der Kinder einen Migrationshintergrund, so Pfeiffer. So sei es wichtig, dass der Dialog der Kulturen weiter gefördert werde und es eine Willkommenskultur in der Gesellschaft gebe. Andreas Neuser

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