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Betzdorf

Team Schokolade erwischt Schokoladentag

Ringtennis erinnert ein wenig an Frisbee – nur dass die Aktiven nicht mit einer Scheibe, sondern einem Ring werfen. Es erinnert aber ebenfalls an Volleyball, denn auch beim Ringtennis wird auf einem durch ein Netz getrenntes Feld gespielt. Und der Ring muss, ähnlich wie der Volleyball, so platziert und geschickt gespielt werden, dass der Gegner ihn nicht mehr erreichen kann. Wie das geht, demonstrierten um die 160 Mädchen und Jungen in der neuen Turnhalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Betzdorf-Kirchen. Denn dort wurde der Landesentscheid Ringtennis für Schulen in Rheinland-Pfalz ausgetragen – eine Premiere für die Schule.

Ringtennis macht Spaß, sagen stellvertretend die Mädchen und Jungen der Klassen 6a und 6d der Integrierten Gesamtschule Betzdorf/Kirchen am Rande des Turniers. Gestern wurde in der neuen Turnhalle des
Ringtennis macht Spaß, sagen stellvertretend die Mädchen und Jungen der Klassen 6a und 6d der Integrierten Gesamtschule Betzdorf/Kirchen am Rande des Turniers. Gestern wurde in der neuen Turnhalle des
Foto: Claudia Geimer

Betzdorf – Ringtennis erinnert ein wenig an Frisbee – nur dass die Aktiven nicht mit einer Scheibe, sondern einem Ring werfen. Es erinnert aber ebenfalls an Volleyball, denn auch beim Ringtennis wird auf einem durch ein Netz getrenntes Feld gespielt. Und der Ring muss, ähnlich wie der Volleyball, so platziert und geschickt gespielt werden, dass der Gegner ihn nicht mehr erreichen kann. Wie das geht, demonstrierten um die 160 Mädchen und Jungen in der neuen Turnhalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Betzdorf-Kirchen. Denn dort wurde der Landesentscheid Ringtennis für Schulen in Rheinland-Pfalz ausgetragen – eine Premiere für die Schule.

32 Mannschaften aus neun Schulen hatten sich qualifiziert. Am Start waren fünfte und sechste Klassen, in gemischten Vierer-Teams. Die Farben des Kreises Altenkirchen vertraten die Gastgeber vom Gymnasium (sechs Teams), die Integrierte Gesamtschule Betzdorf/Kirchen (zwei), die Realschulen plus aus Herdorf (zwei) und Altenkirchen (vier) sowie das Kopernikus-Gymnasium Wissen (zwei). Mit dabei waren auch Mannschaften aus Adenau, Dierdorf, Koblenz und Montabaur. Das Freiher-vom-Stein-Gymnasium konnte beim Turnier der sechsten Klassen den Titel vom Vorjahr wiederholen. Das Team Schokolade aus der 6c versüßte sich die Teilnahme mit einem Finalerfolg über das Team „The Killers" (Klasse 6/3) der Realschule plus aus Altenkirchen mit 3:1. Das kleine Finale um Platz drei gewannen „The kings of rings" aus Adenau mit 3:2 gegen die „Toten Hosen" aus Dierdorf. Beim Turnier der fünften Klassen machten „The Winners" (Die Gewinner) ihrem Namen leider keine Ehre. Die Mannschaft der Klasse 5c des Gymnasiums Wissen verlor das Endspiel mit 1:3 gegen die „Fantastic Six" aus Dierdorf.

Das kleine Finale um Platz drei war eine rein kulinarische Angelegenheit: Die Mannschaft „Happy Meal" aus Dierdorf setzte sich mit 3:1 gegen die „Schnitzelbrötchengang" der Klasse 5d des Betzdorfer Gymnasiums durch. Die Organisation des Turniers lag in den Händen von Sportlehrer Kai-Uwe Körner. Die Schule war auch deshalb für das Turnier ausgewählt worden, erzählt er, weil die Halle über Markierungen für Ringtennisfelder verfügt: „Das gibt es nicht überall." Bei den Meisterschaften gab es auch ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Sportlehrer des Gymnasiums, Peter Meyer. Er ist inzwischen Lehrer in Bochum, organisiert aber nach wie vor den Landesentscheid für die rheinland-pfälzischen Schulen. Meyer war Bundestrainer Ringtennis und hat die Randsportart in den 90er-Jahren am Betzdorfer Gymnasium bekannt gemacht. „Ringtennis eignet sich sehr gut für den Schulsport", sagt der Pädagoge, „der Sport ist leicht zu erlernen. Die Kinder können sofort auf dem Feld loslegen." Die Techniken lassen sich spielerisch einüben, sind nicht so kompliziert, wie zum Beispiel das Pritschen oder Baggern beim Volleyball. Außerdem können Mädchen und Jungen gut zusammenspielen, da die Leistungsunterschiede in dem Alter gering sind.

Übrigens: Ringtennis kann beim VfL Wehbach gespielt werden.Die Kinder im Alter zwischen 11 und 13 Jahren waren mit Feuereifer dabei. Wie in jeder Teamsportart, kommt es auch beim Ringtennis auf den Zusammenhalt an, erzählen die jungen Sportler. „Man muss sich auf dem Feld absprechen." Körner zog ein positives Fazit: „Die Schüler waren voll bei der Sache, und es hat ihnen Spaß gemacht."

Platzierungen der heimischen Mannschaften beim Landesentscheid: Turnier, fünfte Klassen: 5c Gymnasium Betzdorf/Kirchen, mit zwei Teams am Start (9.), 5b Gymnasium Betzdorf/Kirchen (5.), 5a Realschule plus Herdorf (10.), Klasse 5/1 Realschule plus Altenkirchen (6.), 5d Gymnasium Betzdorf/K, Klasse 5/4, Realschule plus Altenkirchen (7.), 5c Gymnasium Wissen (2.) Turnier, sechste Klassen: Klasse 6/5 Realschule plus Altenkirchen (6.), 6a Gymnasium Betzdorf/Kirchen (13.), 6e Gymnasium Wissen (14.), 6a, Realschule plus Herdorf (16.), 6d Integrierte Gesamtschule Betzdorf/Kirchen (10.), 6a Integrierte Gesamtschule Betzdorf/Kirchen (12.), Klasse 6/3 Realschule plus Altenkirchen (2.), 6c, Gymnasium Betzdorf/K (1.) Claudia Geimer

Altenkirchen Betzdorf
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