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Scheuerfeld

Silberne Primiz in Scheuerfeld

Claudia Geimer

Gleich drei Jubiläen konnten die Katholiken in Scheuerfeld am Sonntag in einem festlichen Gottesdienst feiern: 90 Jahre Franziskuskirche und Kirchenchor sowie die Silberne Primiz von Pastor Markus Kölzer, der aus Scheuerfeld stammt.

Pastor Markus Kölzer (Mitte) feierte in Scheuerfeld seine Silberne Primiz. Mit am Altar standen, von links: Pater Heinrich Büdenbender, Pastor Helmut Mohr, Provinzial Egon Färber und Pater Josef Brockerhoff.  Foto: Claudia Geimer
Pastor Markus Kölzer (Mitte) feierte in Scheuerfeld seine Silberne Primiz. Mit am Altar standen, von links: Pater Heinrich Büdenbender, Pastor Helmut Mohr, Provinzial Egon Färber und Pater Josef Brockerhoff.
Foto: Claudia Geimer

Der Jubilar zelebrierte den Gottesdienst zusammen mit Pastor Helmut Mohr, Pater Egon Färber, Provinzial des Ordens der Missionare der Heiligen Familie sowie Pater Heinrich Büdenbender und Pater Josef Brockerhoff, die ebenfalls dem Kloster in Bruche angehören.

Kölzer wurde am 11. Juli 1993 durch den damaligen Mainzer Bischof Karl Lehmann zum Priester geweiht. Der heute 58-Jährige war ein Spätberufener. „Ich habe drei Berufe: Industriekaufmann, Gemeindereferent und Priester“, erzählt Kölzer nach dem Gottesdienst beim anschließenden Kirchweihfest auf der Wiese hinter der Kirche. 1979 kündigte er sein Arbeitsverhältnis und begann in Mainz ein Studium der Gemeindepastoral- und Religionspädagogik. Anschließend studierte er Theologie am St. Lambert Seminar in Lantershofen bei Bad Neuenahr.

Der Jubilar pflegt noch gute Kontakte nach Scheuerfeld, zu seinen Eltern Josef (88) und Rosemarie Kölzer (82), die den großen Tag ihres Sohnes miterlebten. Sein Bruder Patrick Kölzer wohnt in Betzdorf. Ein Jubiläum sei eine Gelegenheit, für Rück- und Ausblick, sagt Kölzer im Gespräch. Er blicke auf viele schöne Jahre als Seelsorger: „Ich würde es wieder tun“. Aktuell ist der 58-Jährige Pastor der Pfarrgruppe Zaybachtal, zu der auch Mainz-Bretzenheim gehört. Die Zukunft der Kirche bereitet dem Jubilar Sorgen: „Alles ist im Umbruch“. Die Frage, was er der Kirche raten würde beantwortet Kölzer mit einem Schmunzeln: „Wenn ich das wüsste, wäre ich Bischof“. Einen Rat hat der Jubilar denn doch: „Mit den Menschen auf dem Weg des Glaubens sein.“

Von unserer Mitarbeiterin Claudia Geimer
Altenkirchen Betzdorf
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