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Seifen

"Schobbach 2015" statt "EventX": Seifener setzen beliebtes Mofarennen fort

Auf der Wiese stapeln sich Reifen zu kleinen Türmen, rot-weißes Absperrband flattert im Wind, und ein lautes Röhren ist zu hören – und das alles im beschaulichen Seifen. Was es damit auf sich hat?

Am Dienstagabend wurde die festgelegte Strecke für das Mofarennen „Schobbach 2015“ unter den wachsamen Augen von Emily Schmuck, Achim Beer, Marcel Manns, Armin Schmuck, Markus Cichon und Axel Walterschen noch einmal von Maximilian Weingarten testgefahren.
Am Dienstagabend wurde die festgelegte Strecke für das Mofarennen „Schobbach 2015“ unter den wachsamen Augen von Emily Schmuck, Achim Beer, Marcel Manns, Armin Schmuck, Markus Cichon und Axel Walterschen noch einmal von Maximilian Weingarten testgefahren.
Foto: Heinz-Günter Augst

Von unserer Redakteurin Susanne Schneider und unserem Mitarbeiter Heinz-Günter Augst

Die Vorbereitungen für das Mofarennen "Schobbach 2015", welches diesen Samstag, 12. September, in Seifen Premiere feiert, sind in vollem Gang. Der Name "Schobbach 2015" ist durch die Gemarkungsbezeichnung entstanden, in der das Rennen stattfinden wird.

Am vergangenen Dienstagabend wurde die endgültige Streckenführung festgelegt, die Strecke mit rund 250 Traktor- und Autoreifen sowie Großstrohballen und Absperrband gesichert und sich um die Logistik gekümmert, wie zum Beispiel das Verlegen von Stromkabeln sowie Leitungen für die Wasserzufuhr.

Das Team Seifen, zu dem Armin Schmuck, Maximilian und Martin Weingarten, Achim Beer, Marcus Cichon, Marcel Manns sowie Torsten und Axel Walterschen gehören, hat nicht nur zusammen mit der Dorfgemeinschaft die Organisation fest im Griff, sondern ist auch Initiator des Mofarennens. Die Idee entstand, als bekannt wurde, dass die Amboss Kickers ihr Mofarennen "EventX" in Döttesfeld in diesem Jahr mangels Teilnehmern absagen müssen. "Wir wollen dafür sorgen, dass die Veranstaltung nicht stirbt und sie mit unserem Rennen quasi fortführen", erzählt Armin Schmuck. Schließlich war das Team Seifen auch beim Rennen in Döttesfeld regelmäßig mit von der Partie.

Im Vergleich zum Döttesfelder Rennen hat das Team Seifen eine wesentliche Änderung eingeführt: Die Fahrtzeit wurde auf vier Stunden verkürzt. "Bei uns soll der Spaßfaktor im Vordergrund stehen und es entspannt zugehen", sagt Schmuck. Und diese Maxime stößt offensichtlich auf Gegenliebe: Zurzeit liegen den Organisatoren acht Anmeldungen vor. Der Großteil der teilnehmenden Teams kommt aus den Kreisen Altenkirchen und Neuwied.

Gestartet wird am Samstag um 11 Uhr. Dann können die Teams zeigen, wie viele Runden sie auf der 1,2 Kilometer langen Strecke in vier Stunden schaffen – ohne Pausen. Vorher haben die Teams Zeit, sich entsprechend einzurichten und letzte Vorbereitungen zu treffen. Nach der Siegerehrung geht es nahtlos in die After-Race-Party über, bei der das Team Seifen mit allen Fahrern und Besuchern die Premiere des "Schobbach 2015" feiern möchte. Das Rennen findet übrigens – unabhängig vom Wetter – auf jeden Fall statt. Obwohl es für alle Beteiligten natürlich wünschenswert wäre, dass die Sonne den Mofaliebhabern wohlgesinnt ist.

Die Rennzeiten werden mittels Transponder gemessen, was nicht ganz billig ist. Da zudem kein Eintritt erhoben wird, steht bei "Schobbach 2015" wirklich nur das Rennvergnügen im Vordergrund – einen finanziellen Gewinn werden die Veranstalter nicht machen. "Mit der Startgebühr, welche die Teilnehmer bezahlen müssen, sind nur die Kosten für die Transponder abgedeckt", bestätigt Schmuck.

Auch wenn die Veranstalter mehr Wert auf den Spaßfaktor als auf Professionalität legen, gibt es trotzdem ein umfangreiches Regelwerk, was erlaubt ist und was nicht. So dürfen zum Beispiel nur maximal acht Personen zu einem Team gehören. Außerdem gilt natürlich "safety first", das heißt, es besteht Helmpflicht. Weiter ist unter anderem vorgeschrieben, dass der Motor maximal 55 Kubikzentimeter Hubraum haben darf. Darüber hinaus muss ein Original-Mofarahmen verbaut sein; Pedale sind ebenfalls Pflicht. Das Team Seifen beispielsweise wird mit einer modifizierten Zündapp Hai 25 am Rennen teilnehmen.

Wie die Zukunft des Schobbach-Rennens aussieht, steht noch in den Sternen. In einer Sache ist sich Armin Schmuck aber sicher: "Das Rennen wird weiterhin stattfinden. Ob in Seifen oder woanders, muss sich noch zeigen. Wenn die Döttersfelder wieder einsteigen wollen, stehen wir dem nicht im Weg."

Teams können sich noch kurzfristig anmelden. Informationen gibt es bei Marcel Manns, E-Mail marcelmanns@web.de, Maximilian Weingarten, E-Mail maxi.weingarten@web.de und bei Torsten Walterschen via E-Mail an towaseifen@t-online.de

Altenkirchen Betzdorf
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