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    Sanierung auf der Zielgeraden: Neuer Marktplatz in Daaden erhält den Feinschliff

    Noch prägen Bagger, Walzen und Absperrbarken das Bild auf dem Daadener Fontenay-le-Fleury-Platz. Und doch hat sich in den vergangenen Tagen im Herzen der Stadt einiges getan. Inzwischen ist die Fläche zur Daade hin fertig gepflastert, und so mancher Passant hat durch den Bauzaun schon neugierige Blicke auf die neue Ufertreppe geworfen.

    Noch wird auf dem Fontenay-le-Fleury-Platz in Daaden fleißig gewerkelt – unter anderem an der Zufahrt von der Saynischen Straße.
    Noch wird auf dem Fontenay-le-Fleury-Platz in Daaden fleißig gewerkelt – unter anderem an der Zufahrt von der Saynischen Straße.
    Foto: Daniel Weber

    Anfang der Woche nun wurden die ersten Bäume gepflanzt – 18 Felsenbirnen säumen mit ihren lichten Kronen künftig den Marktplatz. Keine Frage: Nach fast acht Monaten Bauzeit befindet sich die Sanierung auf der Zielgeraden. Bereits zum Martinsmarkt am kommenden Sonntag, 12. November, soll das „neue Wohnzimmer“ der jungen Stadt offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Um 13.30 Uhr spielt dort die Daadetaler Knappenkapelle, danach werden unterer anderem Stadtbürgermeister Walter Strunk sowie Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler für die Landesregierung Grußworte sprechen.

    Zwar werden die Arbeiten dann noch nicht vollends abgeschlossen sein. Strunk geht aber davon aus, „dass der Platz immerhin zu 90 bis 95 Prozent fertig ist“. Es sei der sehnliche Wunsch des Aktionskreises gewesen, dass der Martinsmarkt an seinem angestammten Ort stattfinden kann – und letztlich sei dies ja auch der passende Rahmen, um der Bevölkerung den neuen Marktplatz zu präsentieren. Strunks besonderer Dank gilt daher den Baufirmen. „Sie haben sich in den vergangenen Tagen noch mal mächtig ins Zeug gelegt und mit Überstunden und Sonntagsarbeit dafür gesorgt, dass wir am Sonntag die Einweihung feiern können.“

    Die ersten Bäume wurden bereits gepflanzt. Foto: Daniel Weber
    Die ersten Bäume wurden bereits gepflanzt.
    Foto: Daniel Weber

    Ein weiteres Dankeschön richtet Strunk an die unmittelbaren Anlieger, insbesondere an die Gewerbetreibenden. Sie hätten in den zurückliegenden Monaten nicht nur „viel Verständnis und Geduld“ aufgebracht, sondern mit „konstruktiver Mitarbeit“ auch zum weitgehend reibungslosen Ablauf beigetragen. Wolfgang Märker, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste im Daadener Rathaus, bestätigt, dass es in der Zeit kaum Beschwerden gegeben habe. Er lobt in die Zusammenhang ausdrücklich die Firma Baustra, die stets offen über die Baufortschritte informiert und bei Problemen versucht habe, eine Lösung im Sinne aller zu finden.

    Nun, da die Marktplatz-Sanierung so gut wie abschlossen ist, zeigt sich der Stadtbürgermeister mit dem Ergebnis mehr als zufrieden: Mit der Schaffung von mehr und geräumigeren Parkplätzen (63 statt wie bisher 48) habe man ein zentrales Anliegen umsetzen können. Auch rein optisch sei der neue Fontenay-le-Fleury-Platz „super geworden“, findet Strunk. Im Ensemble mit der Ufertreppe zur Daade habe man jetzt „einen wunderschönen, offenen Platz“, der – wenn dort erst mal die Sitzgelegenheiten installiert sind – „auch ein Kommunikationszentrum für die junge Stadt Daaden werden soll“.

    Bereits fertig zur Einweihung am Sonntag ist die Ufertreppe an der Daade. Foto: Daniel Weber
    Bereits fertig zur Einweihung am Sonntag ist die Ufertreppe an der Daade.
    Foto: Daniel Weber

    Aus Sicht von Planer Thomas Knipp vom Ingenieurbüro Gewatec (Neunkirchen) war die Umgestaltung des Daadener Marktplatzes schon eine echte Herausforderung. Schließlich hatte man unter der Maßgabe, auch während der Bauphase möglichst viele Parkplätze bereitstellen zu wollen, auf eine Vollsperrung verzichtet und war stattdessen abschnittsweise vorgegangen. Zudem mussten diverse Kanalrohre und Wasserleitungen neu verlegt werden. Immerhin: Von schlechtem Wetter und anderen „bösen Überraschungen“ blieb man während der Arbeiten zum Glück weitgehend verschont. Folglich dürfte der Plan, bis Ende November mit allem fertig zu sein, auch eingehalten werden – vorausgesetzt das Wetter spielt weiterhin mit.

    Derzeit wird der Bereich an der Zufahrt von der Saynischen Straße für den Einbau der unterirdischen Altglascontainer vorbereitet. Außerdem wird augenblicklich die Brücke über die Daade neu abgedichtet; danach wird die gesamte Fahrbahn bis hinauf zum Einkaufsmarkt Kilian asphaltiert.

    In Zukunft könnten E-Bikes oder E-Autos auf dem Marktplatz geladen werden. Kabel für eine Ladestation sind im Bereich des Treppenaufgangs am Edeka-Markt bereits gelegt. „Hier müsste nur ein Betreiber gefunden werden“, berichtet Strunk. Zudem verfügt der Marktplatz über versenkbare Anschlusspunkte für Strom, Wasser und Abwasser, die bei Veranstaltungen genutzt werden können.

    Mit Gesamtkosten von rund 1,3 Millionen Euro für die Stadt und die Werke ist die Marktplatz-Sanierung auch finanziell im gesteckten Rahmen geblieben, sagt Strunk. Rund zwei Drittel der Kosten fließen zudem als Fördergelder über das ISEK-Programm wieder nach Daaden zurück.

    Von unserem Redakteur Daniel Weber

    Die nächsten ISEK-Maßnahmen sind schon in den Startlöchern

    Die Umgestaltung des Fontenay-le-Fleury-Platzes ist die größte Daadener Maßnahme im ISEK-Förderprogramm. Die nächsten Projekte sind bereits in den Startlöchern. So sollen 2018 der Vorplatz der Alten Post beim Heimatmuseum und der Günter-Wolfram-Platz unterhalb der evangelischen Kirche neu gestaltet werden.

    Laut Strunk wurden die Planungsleistungen bereits ausgeschrieben. „Jetzt warten wir auf die Entwürfe.“ Ebenfalls an die Planungen herangehen können die Daadener jetzt beim zweitgrößten ISEK-Vorhaben am Bürgerhaus. Neben einer energetischen Sanierung des 1980/81 errichteten Gebäudes sind dort ein barrierefreier Zugang per Aufzug und eine Küchenerneuerung vorgesehen. Für alle drei genannten Maßnahmen hat das Land kürzlich eine 75-prozentige Förderung zugesagt. daw

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