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Nachlese: Wenn es mal wieder an allen Ecken heiß wird im journalistischen Alltag

Manchmal haben wir heiße Wochen in unserem Job. So etwa bei den Wahlen, wo es schon mal heiß hergehen kann. Und manchmal wird es heiß, wenn es etwa brennt und keiner weiß, wo.

Sonja Roos.
Sonja Roos.

Auf heißen Kohlen: Darauf saßen am vergangenen Sonntag alle im Hammer Rathaus. Eigentlich stand das Ergebnis der Bürgermeister-Stichwahl schon lange fest. In fast allen Wahlbezirken hatte Dietmar Henrich mehr als 75 Prozent eingefahren. Doch der Kandidat wollte sich, trotz bereits freudig dargebotenem Sekt und Blumen noch nicht feiern lassen. „Ich warte, bis alle Ergebnisse da sind“, verkündete er.

Das war um 18.20 Uhr. Danach starrten alle, die sich zum Feiern eingefunden hatten, unruhig auf einen großen Bildschirm, auf dem die Wahlergebnisse in Echtzeit abzulesen waren. Das war ab 18 Uhr auch Schlag auf Schlag gegangen, doch dann hing es – und zwar am Wahlbezirk Hamm III. Endlich, um 18.49 Uhr flackerte der Bildschirm kurz und das erlösende Ergebnis war dort zu lesen. Auch in Hamm III hatte sich Henrich mit 81,6 Prozent gegen seine Konkurrentin Nadja Schmidt durchgesetzt. Nun nahm der frisch gebackene Bürgermeister auch endlich den Sekt und die Blumen an. Gut Ding will halt Weile haben.

Feuer und Flamme

Wo wir schon beim Thema Wahlkampf sind: Die Verbandsgemeinderats-Fraktionen sowohl in Altenkirchen als auch in Hamm sind quasi Feuer und Flamme für ihre künftigen Bürgermeister. Hüben wie drüben gab es die einhellige Aussage: „Mit dem können wir sehr gut leben.“ Fans haben die Kandidaten übrigens nicht nur in der Politik: Fred Jüngerich fand in der Kita Burgwiese in Mehren sogar eine eigene Fanwand vor, auf der sich „Fred und seine Freunde“ tummelten. Naja, vielleicht war auch die kleine Ameise aus dem Kinderbuch gemeint...

Ja, wo brennt es denn?

Es brennt! Ja, wo denn? Die Polizei nennt Ingelbach als Ort des Geschehens. Warum die Feuerwehren aus Mehren, Weyerbusch und Altenkirchen alarmiert werden, bleibt zunächst ein Rätsel. Noch ehe weitere Klarheit geschaffen ist, meldet ein Mitarbeiter unserer Zeitung Rettersen als möglichen Einsatzort. Parallel wissen die Beamten in der Altenkirchener Hochstraße bei einem erneuten Anruf nix von einem solchen Ziel für die Hilfskräfte. Auch unser Kollege, der mal auf Verdacht gen Rettersen gedüst ist, erfährt „en passant“, dass es sich um eine Fehlinformation handelt. Schließlich lässt sich der Brandherd weiter einkreisen: Giesenhausen, lautet die finale Antwort der Polizei. Nichts für unsere Löschzüge, denn ihre Hachenburger Kollegen nehmen sich der Bekämpfung der Flammen an. Merke: Auch bei der Recherche kann es manchmal heiß werden.

Altenkirchen Betzdorf
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