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Nachlese: Von öffentlichen und privaten Baustellen

Gebaut wird immer und überall. Ob hinter den eigenen vier Wänden oder für jedermann sichtbar. Ob im großen Rahmen oder nur der punktuellen Verbesserung wegen. Und oft zeitigen die Einsätze der Männer vom Bau Ärger.

Selbst der Fahndungsaufruf brachte keinen Erfolg.  Foto: Volker Held
Selbst der Fahndungsaufruf brachte keinen Erfolg.
Foto: Volker Held

Keine Mitteilung: Flugs ging es allemal. Abends zwei Ampeln aufgestellt, am nächsten Morgen Verkehrschaos hervorgerufen: Heimlich, still und leise machte sich eine Fräsmaschine über einen Abschnitt der Kumpstraße in Altenkirchen her – und die Autofahrer mussten sich urplötzlich in Geduld üben. Ohne auch nur ein Sterbenswörtchen zu verlieren, ließ der Landesbetrieb Mobilität von jetzt auf gleich das kurze Stück zwischen der Brücke über die Umgehungsstraße und dem Feuerwehrhaus herrichten. Verdient hatten es die paar Meter wirklich. Verdient gehabt hätten es aber auch die Verkehrsteilnehmer, über das Geschehen informiert zu werden, um vielleicht die ein oder andere Ausweichroute nutzen zu können.

Spitzen und Notizen aus dem Kreis Altenkirchen, gesammelt von Volker Held.
Spitzen und Notizen aus dem Kreis Altenkirchen, gesammelt von Volker Held.

Keine Brille: Auch in meiner Heimstatt wird eifrig gewerkelt. Badsanierung ist angesagt, und das gleich im Triple. Da muss auf die Zähne gebissen werden, zum Duschen geht es mal hierhin und mal dahin. Dreck und Staub ziehen beim Einsatz „schweren“ Geräts überall hin. Da hilft selbst das Abkleben sämtlicher Ritzen nichts. So weit waren wir noch zufrieden. Aber bei einer ersten Neuinstallation von Waschbecken & Co. zog die ausführende Firma aus dem benachbarten Kreis gleich einmal einen Trumpf aus dem Ärmel. Sie kämpfte sich dazu durch, eine Toilette ohne Brille und Deckel zu montieren. Warum auch immer, blieb uns verborgen. Fazit: Da war ein Griff in die viel zitierte Kloschüssel flugs möglich!

Kein „Special Guest“: Gebaut wurde auch in Daaden – nämlich an der Stadtwerdung: Diese Maßnahme ist bekanntlich am Sonntag abgeschlossen, wenn Historisches bevorsteht. Zum Festakt werden auch zahlreiche Honoratioren aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Kirchen und Vereinen erwartet. Eingeladen wurden zudem einige verdiente Persönlichkeiten, die in Daaden geboren oder aufgewachsen sind, darunter allein fünf Professoren. Einer wird jedoch unweigerlich fehlen, vermutlich aber mit einem Lächeln „von oben“ auf seine zweite Heimat aus Kindertagen herunterschauen: der im vergangenen Jahr verstorbene Altbundespräsident Walter Scheel. Der künftige Stadtbürgermeister Walter Strunk ist sich sicher: „Er wäre gewiss gekommen.“

Altenkirchen Betzdorf
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