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Helmenzen

Leiche in Wohnhaus in Oberölfen: Gas wurde Mann zum Verhängnis

Die Ungewissheit hat ein Ende. Nachdem am Montagmittag die Leiche eines Mannes in einem Haus im Helmenzer Ortsteil Oberölfen gefunden worden war, lässt sich jetzt Genaueres über die Todesumstände sagen.

In diesem Haus in Oberölfen entdeckten Polizei und Feuerwehr am Montagmittag die Leiche eines Mannes. Die Obduktion hat jetzt ergeben, dass der Bewohner ohne Fremdeinwirkung an den Folgen einer Gasvergiftung gestorben ist. Foto: Heinz-Günter Augst
In diesem Haus in Oberölfen entdeckten Polizei und Feuerwehr am Montagmittag die Leiche eines Mannes. Die Obduktion hat jetzt ergeben, dass der Bewohner ohne Fremdeinwirkung an den Folgen einer Gasvergiftung gestorben ist.
Foto: Heinz-Günter Augst

„Die Obduktion hat ergeben, dass der Mann durch massive Hitzeeinwirkungen und in Folge einer Kohlenmonoxidvergiftung zu Tode kam“, berichtet die Kripo Betzdorf auf Anfrage unserer Zeitung. Eine Fremdeinwirkung wird definitiv ausgeschlossen. Fest steht jetzt auch, dass es sich bei dem Toten um den 53-jährigen Mann handelt, der unter dieser Adresse gemeldet war.

Doch wie ist es letztlich zu dem tragischen Vorfall gekommen? „Wir gehen davon aus, dass eine Gasflasche, mit der das Haus beheizt wurde, die Verpuffung ausgelöst hat“, so die Kripo weiter. Diese könnte sich, so die Ermittler, bis zu einer Woche vor dem Auffinden der Leiche ereignet haben. Genauer lässt sich der Zeitraum nicht eingrenzen.

Dass der Tote überhaupt am Montag entdeckt wurde, ist darauf zurückzuführen, dass ein Bekannter den Mann an diesem Tag aufsuchen wollte. Ihm wurde nicht geöffnet und auch ein übervoller Briefkasten machte den Besucher stutzig. Er informierte daraufhin die Polizei.

Erst nachdem die Feuerwehr dann die Haustür aufgebrochen hatte, fand man den leblosen Körper im Erdgeschoss liegen. Bereits zu Wochenbeginn deutete vieles darauf hin, dass eine Verpuffung das Feuer, das von selbst wieder ausgegangen war, ausgelöst hatte. Dies wurde nun die Untersuchungen bestätigt.

Die Ermittlungen der Kripo Betzdorf sind aber mit der Vorlage des vorläufigen Obduktionsergebnisses noch nicht ganz abgeschlossen. „Wir werden noch ein paar Sachverhalte klären“, heißt es auf Nachfrage. Der genaue Zeitpunkt, wann die Staatsanwaltschaft den Leichnam freigeben wird, ist noch nicht bekannt. Die Polizei geht aber davon aus, dass dies „in naher Zukunft“ erfolgen wird. Erst dann können auch die Vorbereitungen für die Beisetzung beginnen.

Von unserem Redaktionsleiter Markus Kratzer

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