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Friesenhagen

Krippenmusik findet in Friesenhagen wieder großen Anklang

Seit mehr als zwei Jahrzehnten findet in Friesenhagen nun schon das Dreikönigssingen statt. Auch in diesem Jahr hatte der Kirchenchor Cäcilia dazu wieder einige musikalische Gäste in die voll besetzte Kirche St. Sebastianus eingeladen. Das Konzert fand am Sonntag vor der beeindruckenden Kulisse der Naturkrippe statt, die jedes Jahr von ortsansässigen Familien neu gestaltet wird.

Eine weihnachtliche Atmosphäre im neuen Jahr bot das diesjährige Dreikönigssingen an der Krippe in Friesenhagen. Die mitwirkenden Musiker präsentierten viele geistliche und adventliche Stücke.  Foto: Carolin Raab
Eine weihnachtliche Atmosphäre im neuen Jahr bot das diesjährige Dreikönigssingen an der Krippe in Friesenhagen. Die mitwirkenden Musiker präsentierten viele geistliche und adventliche Stücke.
Foto: Carolin Raab

Das Konzertprogramm bot eine gelungene Abwechslung zwischen Gesang und Instrumentalmusik. So beeindruckte Organist Adam Lenart unter anderem mit seiner virtuosen Darbietung der „Akademischen Festouvertüre“ von Johannes Brahms. Die Friesenhagener Kirchenorgel war erst im vergangenen Herbst aufwendig generalüberholt worden.

Der erste Gesangsbeitrag des Abends kam vom MGV Harmonie aus Wendershagen, geleitet von Chordirektor Clemens Bröcher. Der namensgerecht prima harmonierende Chor brachte vor allem weihnachtliche Stücke zu Gehör. Es dominierten zwar ruhige und besinnliche Töne, doch die Lieder hatten klare Botschaften: So ist etwa „Menschen, bewahrt euch den Frieden“ wohl aktueller denn je.

Auch das Blockflötenensemble der Musikschule Morsbach war in der Pfarrkirche zu Gast. Mit Leiterin Sabine Fuchs präsentierte die siebenköpfige Gruppe wohlbekannte weihnachtliche Melodien wie „Es wird scho glei dumpa“ und „Tochter Zion“. Die Gastgeber aus Friesenhagen trugen unter Leitung von Paul Hüsch geistliche Stücke wie Händels „Dank sei dir, Herr“ vor. Eine kleine Herausforderung stellte das selten aufgeführte Lied „Ave Maria“ von Giulio Romano Caccini dar: „Der Text besteht nur aus zwei Worten, das Schwierige ist hier der unregelmäßige Rhythmus“, erklärte Dirigent Paul Hüsch. Zwischendurch gab Pfarrer Tobias Zöller dem Publikum durch geistliche Impulse in Form von kleinen Geschichten und Anekdoten immer wieder die Möglichkeit, innezuhalten. Zum Abschluss der „Krippenmusik“ verabschiedete und segnete Pfarrer Zöller die Besucher, die für alle Mitwirkenden viel Applaus spendeten. Der Chor Cäcilia gab mit „Müde bin ich, geh‘ zur Ruh“ und „O du fröhliche“ noch eine kleine Zugabe – beim letzten Lied sang das Publikum kräftig mit.

Von unserer Mitarbeiterin Carolin Raab

Altenkirchen Betzdorf
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