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Betzdorf

Kreuzlandkapelle ist Startpunkt eines neuen Pilgerwegs

Die Marienkapelle auf dem Kreuzland bekommt eine besondere Auszeichnung: Ab 7. September ist sie offizieller Startpunkt des neu eröffneten Schönstatt-Pilgerwegs Nummer 4, der von Betzdorf bis Schönstatt führt.

Die Marienkapelle auf dem Kreuzland bekommt eine besondere Auszeichnung. Ab 7. September ist sie der offizielle Startpunkt des neu eröffneten Schönstatt-Pilgerwegs Nummer 4, der von Betzdorf über den Druidensteig nach Marienstatt und zum Urheiligtum nach Schönstatt führt. Pater Lothar Herter (rechts) und seine Pilgerbegleiterin Angelika Heyl bringen das Logo am Kapellchen an. Friedhelm Preuß (links) und Hans-Werner Söhngen von der Interessengemeinschaft freuen sich über die Aufwertung des Kirchleins.
Die Marienkapelle auf dem Kreuzland bekommt eine besondere Auszeichnung. Ab 7. September ist sie der offizielle Startpunkt des neu eröffneten Schönstatt-Pilgerwegs Nummer 4, der von Betzdorf über den Druidensteig nach Marienstatt und zum Urheiligtum nach Schönstatt führt. Pater Lothar Herter (rechts) und seine Pilgerbegleiterin Angelika Heyl bringen das Logo am Kapellchen an. Friedhelm Preuß (links) und Hans-Werner Söhngen von der Interessengemeinschaft freuen sich über die Aufwertung des Kirchleins.
Foto: Claudia Geimer

Von unserer Mitarbeiterin Claudia Geimer

Bei der Kapelle auf dem Kreuzland in Betzdorf lohnt es sich seit Dienstagmorgen ganz genau hinzuschauen: Denn Pater Lothar Herter und Angelika Heyl haben am Portal eine Markierung angebracht. Das Logo zeigt das Symbol des Urheiligtums der Schönstattbewegung, und weist die Kreuzlandkapelle nun als Startpunkt des neu eingerichteten Schönstatt-Pilgerwegs Nummer 4 aus. Er führt von Betzdorf 75 Kilometer über den Druidensteig, Marienstatt, bis nach Schönstatt.

Unter dem Motto „Eine offene Tür“ wird eine Gruppe vom 7. bis 11. September von der Kreuzlandkapelle aus nach Schönstatt zur Pforte der Barmherzigkeit pilgern – „vermutlich die erste Gruppe, die den Weg als Ganzes gehen wird“, berichtet Pater Herter. Zum Jubiläum „100 Jahre Schönstatt“ vor zwei Jahren, erzählt er, sei ihm die Idee gekommen, in ganz Deutschland Schönstatt-Pilgerwege auszuweisen. Dabei sollten auch die „einfachen Kapellen“, wie in Betzdorf, von ihrer Geschichte her eine Beziehung zu dem bekannten Marienwallfahrtsort bei Vallendar haben, erfasst werden. Bislang sind fünf Schönstatt-Pilgerwege (SP) ausgewiesen beziehungsweise in Arbeit: SP 1 mit dem Startpunkt Fulda, SP 2 mit dem Start in Maria Laach, SP 3 mit dem Start in Bad Ems, SP 4 mit dem Start in Betzdorf und SP 5 mit dem Start in Trier. Ziel ist immer Schönstatt,und die Route für die Wallfahrer orientiert sich an bereits vorhandenen Pilger- beziehungsweise Wanderwegen. Unter dem Motto „Die Seele geht zu Fuß“ sind Gläubige eingeladen, wie es Heyl formuliert, „mit der Gottesmutter und zur Gottesmutter hin“ unterwegs zu sein, „für sich und miteinander“. Pilgern sei ein Ausgleich zu Rastlosigkeit und Unruhe: „Man bekommt neue Kraft für den Alltag.“

Hans-Werner Söhngen und Josef Preuß von der Interessengemeinschaft Kreuzlandkapelle haben den beiden Schönstatt-Pilgern gestern die Tür des Kirchleins aufgeschlossen. „Wir freuen uns, dass die Kreuzlandkapelle nun der Startpunkt für einen Pilgerweg nach Schönstatt ist“, sagt Söhngen. Er erzählt den beiden Initiatoren, wie das Kirchlein in den vergangenen Jahren dank der Initiative von Anwohnern instand gesetzt worden ist und das sich nach wie vor freiwillige Helfer um seine Pflege kümmern. Nachdem die Markierung am Portal angebracht ist, spricht Pater Herter vor dem mit Kerzen geschmückten Altar der Gottesmutter noch zwei Gebete und bittet Gott um seinen Segen für die neue Pilgerroute. Dann machen sich der Pater und seine Begleiterin mit Rucksack und Schraubenzieher im Gepäck auf dem Weg nach Marienstatt, um unterwegs weitere Markierungen für den Schönstatt-Pilgerweg Nummer 4 anzubringen.

Weitere Informationen im Internet unter www.pilgerwege-schoenstatt.de

Das Urheiligtum feierte 2014 sein 100-jähriges Bestehen

Die kleine Marienkapelle, das Urheiligtum, ist Ursprungsstätte und Mittelpunkt der internationalen Schönstattbewegung im Ortsteil von Vallendar. An diesem Ort haben Jugendliche zusammen mit Pater Josef Kentenich am 18. Oktober 1914 ein „Liebesbündnis“ mit der Gottesmutter Maria geschlossen. Seither geht von hier ein Segensstrom in die ganze Welt. Weltweit gibt es mehr als 195 original nachgebaute Schönstattheiligtümer – so wie das in Betzdorf. Millionen Menschen wissen sich an diesem Ort mit Gott, mit der Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt und miteinander verbunden. Von hier aus soll die Botschaft von der Würde des Menschen, vom Glauben an Gemeinschaft und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, hinaus in die ganze Welt getragen werden. clg

Altenkirchen Betzdorf
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