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Kreis Altenkirchen

Jauchzen bis Trübsinn bei den kleinen Parteien

Er ist ist förmlich platt vom tollen Abschneiden seiner Partei. „Wahnsinn! Das hätte selbst ich nicht in dieser Deutlichkeit erwartet“, sagt Gerd Dittmann, Direktkandidat der Grünen im Wahlkreis 2. Gerade eben ist die erste Hochrechnung auf der Leinwand im Haus Felsenkeller erschienen, wo die Grünen aus dem Unterkreis feiern: 16,8 Prozent für die Grünen, besagt sie, und die FDP ist draußen. Dass sich das später auf 15 plus x nach unten korrigiert, trübt die Stimmung nicht.

Kreis Altenkirchen – Er ist ist förmlich platt vom tollen Abschneiden seiner Partei. „Wahnsinn! Das hätte selbst ich nicht in dieser Deutlichkeit erwartet“, sagt Gerd Dittmann, Direktkandidat der Grünen im Wahlkreis 2. Gerade eben ist die erste Hochrechnung auf der Leinwand im Haus Felsenkeller erschienen, wo die Grünen aus dem Unterkreis feiern: 16,8 Prozent für die Grünen, besagt sie, und die FDP ist draußen. Dass sich das später auf 15 plus x nach unten korrigiert, trübt die Stimmung nicht.

Dittmann, über die Landesliste nicht abgesichert und damit ohne Chance auf ein Mandat, ist später ebenso platt wegen seines persönlichen Ergebnisses. Fast 14 Prozent kann für sich verbuchen – das gab's noch nie.
Herbe Enttäuschung dagegen bei Dr. Axel Bittersohl, Direktkandidat der FDP im WK 2. Vor fünf Jahren war er noch für 7,8 Prozent der Stimmen gut gewesen, diesmal holt er nicht einmal 4. Die RZ, die ihn bei einer Party in Mainz anzurufen glaubte, erwischt ihn schon um 19.30 Uhr auf einer betrübten Heimfahrt. „Damit liege ich in der guten Mitte der FDP“, kommentiert er sein persönliches Ergebnis, räumt aber seine gedrückte Stimmung ein. Die Partei habe einen richtigen und guten Wahlkampf geführt, sei aber an Ereignissen gescheitert, die sie nicht beeinflussen kann, meint er.
Dass es deutlich mehr Stimmen für die Linke gab als vor fünf Jahren für die WASG, sieht Aaron Bläser im Vordergrund. „Unser Kurs ist richtig“, schließt er daraus. Mit über 4 Prozent an Wahlkreisstimmen erzielt er auch ein besseres Ergebnis als die Partei im Wahlkreis. „Es freut mich wirklich, dass mir die Wähler ihr Vertrauen geschenkt haben, obwohl ich noch jung bin und noch einiges an Erfahrungen sammeln kann“, sagt der 28-Jährige.

Altenkirchen Betzdorf
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