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Friesenhagen

Endlich Baustart an Kita St. Anna in Friesenhagen

Regina Müller

Mit der lang erwarteten Erweiterung des Katholischen Kindergartens St. Anna in Friesenhagen kann es endlich losgehen. Der Ortsgemeinderat machte dafür am Mittwoch freie Bahn. Schon lange war die Not groß: Aufgrund der Anmeldezahlen der in Trägerschaft der Katholischen Kirche geführten Einrichtung kann der Bedarf an Kindergartenplätzen nicht mehr gedeckt werden. Eine zusätzliche Gruppe mit entsprechendem Nebenraumprogramm musste her. Ansonsten würden ab August in der Kita sage und schreibe 23 Plätze fehlen.

Endlich kann es mit dem Anbau losgehen: 23 Kinder wollen ab August zusätzlich im St.-Anna-Kindergarten betreut werden.  Foto: Regina Müller
Endlich kann es mit dem Anbau losgehen: 23 Kinder wollen ab August zusätzlich im St.-Anna-Kindergarten betreut werden.
Foto: Regina Müller

Viele Eltern waren ratlos, dass ihre Kinder hier einfach nicht mehr unterkommen sollten. Unverständnis, Enttäuschung und Existenzängste plagten die jungen Familien. Dabei planen Kindergarten und Ortsgemeinde den Anbau schon seit 2016. In Abstimmung mit der Katholischen Kirche wurde vereinbart, dass die Erweiterung der bestehenden Einrichtung durch die Ortsgemeinde in Bauträgerschaft erfolgt. Doch das Projekt ging aufgrund etlicher zu erfüllender Richtlinien nur schleppend voran – bis die Eltern Druck bei den zuständigen Behörden machten (die RZ berichtete).

Dann endlich konnte, nachdem die Baugenehmigung und die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn durch den Fördergeber eingegangen waren, das Architekturbüro Geimer mit der Erstellung der notwendigen Ausschreibungsunterlagen beauftragt werden. Der Anbau soll unter anderem einen Gruppenraum, Spielraum, Nebenraum und einen Sanitärbereich enthalten. Der Rat vergab nun die erste Auftragsarbeiten. Mit den zuständigen Genehmigungsbehörden wurde sich auf eine Bauweise in Trockenmodulbau verständigt und entsprechend geplant. Durch die damit mögliche kurze Bauzeit sollen der Lärm an der Baustelle reduziert und der Kindergartenalltag weniger belastet werden. Die Aufträge über die Erd-, Entwässerungs- und Gründungsarbeiten wurden an die Firma Heckener Erdbau GmbH aus Reichshof zum Angebotspreis in Höhe von 49.901 Euro vergeben, und den Trockenrohbau in Modulbauweise an die heimische Firma Alho zum Preis von 140.420 Euro.

Die Gründungsarbeiten erwiesen sich als aufwendiger als gedacht, hieß es im Rat, nachdem sich bei einem Bodengutachten die vorgefundenen Bodenverhältnisse als ziemlich unbefriedigend herausstellten. „Ich hoffe, dass diese sich lange hinziehende Geschichte nun bald ihr gutes Ende findet“, sagte Ortsbürgermeister Norbert Klaes.

Von unserer Mitarbeiterin Regina Müller

Altenkirchen Betzdorf
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