40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Altenkirchen/Betzdorf
  • » Bürgermeisterwahl: Angelika Buske will VG Kirchen aufmischen
  • Aus unserem Archiv

    KirchenBürgermeisterwahl: Angelika Buske will VG Kirchen aufmischen

    Einiges anders machen will die Sozialdemokratin Angelika Buske (58) aus Friesenhagen in der Verbandsgemeinde Kirchen, wenn sie Bürgermeisterin wird. Am 24. September haben die Wähler es in der Hand. Und Buske gibt selbstbewusst ein Ziel schon einmal vor: „Ich will gewinnen.“

    Die Friesenhagenerin Angelika Buske (58) tritt für die SPD in der Verbandsgemeinde Kirchen bei der Bürgermeisterwahl am 24. September an. Eine Delegiertenversammlung nominierte sie nun offiziell. Foto: Andreas Neuser
    Die Friesenhagenerin Angelika Buske (58) tritt für die SPD in der Verbandsgemeinde Kirchen bei der Bürgermeisterwahl am 24. September an. Eine Delegiertenversammlung nominierte sie nun offiziell.
    Foto: Andreas Neuser

    Buske tritt neben Amtsinhaber Jens Stötzel (parteilos) und CDU-Kandidat Maik Köhler für das Amt an. Die SPD-Delegierten auf Ebene der Verbandsgemeinde votierten Montagabend klar für ihre Kandidatin. 23 Delegierten waren anwesend, 19 stimmten für Buske. Das sind 82,6 Prozent. Vier SPD-Delegierte stimmten mit Nein. Denn im Vorfeld gab es bei den Sozialdemokraten auch Diskussionen, ob man überhaupt mit einer Person zur Bürgermeisterwahl antreten sollte. Denn Ziel müsse sein, dass der Amtsinhaber abgelöst werde. Da sei ein eigener Kandidat eher schädlich. Da waren die Meinungen bei den Sozialdemokraten unterschiedlich. Doch am Montagabend gab es da überhaupt keine Diskussionen mehr. Für Buske ist klar: „Als große Partei kann man bei so einer Bürgermeisterwahl nicht ohne eigenen Kandidaten antreten.“ Sie wagt es. Im Vorfeld wurden auch schon einmal Andreas Hundhausen (Stadtbürgermeister Kirchen) und Norbert Klaes (Ortsbürgermeister Friesenhagen) ins Gespräch gebracht. Beide lehnten ab.

    Buske traut sich das Bürgermeisteramt zu. Sie könne sich schnell in neue Themen einarbeiten. Dass sie keine Verwaltungserfahrung hat, das sieht sie nicht unbedingt als Nachteil an. Politische Erfahrungen hat sie jede Menge. Als gelernte Krankenschwester (Intensivabteilung und Anästhesie), ausgebildete Heilpraktikerin und berufsbegleitend einen Studienabschluss im Fach Soziale Verhaltenswissenschaften kann sie auch einiges an Lebenserfahrung in die Waagschale werfen.

    Die Sozialdemokratin Buske will in der Verbandsgemeinde Kirchen auch nicht gegen eine Person antreten. „Ich will für die SPD gewinnen“, machte sie gestern Nachmittag bei einem Pressegespräch deutlich. Beigeordneter sowie Ratsmitglied Rolf Dornhoff und Gemeindeverbandsvorsitzende Brigitte Utsch waren mit dabei. Sollte Buske den Sprung ins Rathaus schaffen, dann will sie in der Verbandsgemeinde Kirchen einige Dinge anders machen. „Es gibt da einiges zu verändern.“ Ein gutes Verhältnis zu Ratsmitgliedern und Mitarbeitern der Verwaltung sowie den Ortsgemeinden und Ortsbürgermeistern sind da ein Ziel. „Derzeit ist das ein wenig holprig“, merkte Dornhoff an.

    „Die Bürgerbüros bleiben vor Ort“, sagt Buske. Das gilt auch für den Erhalt der Grundschulen. Auch die Verbandsgemeindeumlage will sie nicht erhöhen. „Die Ortsgemeinden brauchen die Finanzmittel.“ Bei den Mitarbeitern im Rathaus sieht sie noch Potenzial für mehr Leistung. Sehr wichtig ist ihr, „dass die „Wirtschaftsförderung Chefsache ist“. Die SFK (Strukturförderungsgesellschaft Kirchen) würde sie auflösen.

    Eine große Herausforderung sieht Buske im Bereich Tourismus, der Sache der Verbandsgemeinde sein müsse. Ebenso im Blick haben will sie sie die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung. Seniorengerechte Wohnungen schaffen, beste Ausstattung für die Feuerwehr etc. sind weitere Punkte.

    Buske gibt sich in Sachen Bürgermeisterwahl sehr selbstbewusst. Gemeindeverbandsvorsitzende Utsch betont: „Du hast die volle Unterstützung der Partei.“ In der Verbandsgemeinde sieht Buske die SPD auch im Aufwind. Bei der vergangenen Kommunalwahl im Jahr 2014 habe man 7,5 Prozent in der Verbandsgemeinde zugelegt. Die SPD stelle seit 2014 den Stadtbürgermeister in Kirchen und einen Ortsbürgermeister (Friesenhagen). „Warum sollen wir nicht auch den Anspruch auf eine Verbandsbürgermeisterin stellen?“, fragte sie am Montagabend die Delegierten. Da gab es ein klares Votum für die Kandidatur der Friesenhagenerin.

    Von unserem Redakteur Andreas Neuser

    Altenkirchen Betzdorf
    Meistgelesene Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Ihre Ansprechpartner in der Redaktion
    Markus Kratzer (kra)
    Redaktionsleiter
    Tel 02681/9543-21
    E-Mail
    Volker Held (vh)
    stv. Redaktionsleiter
    VG Altenkirchen
    Tel 02681/9543-33
    E-Mail
    Elmar Hering (elm)
    Redakteur
    VG Wissen & Hamm
    Tel 02681/9543-13
    E-Mail
    Andreas Neuser (an)
    Redakteur
    VG Betzdorf, Gebhardshain
    Tel 02741/9200-68
    E-Mail
    Daniel Weber (daw)
    Redakteur  
    VG Daaden, Gebhardshain, Stadt Herdorf
    Tel 02741/9200-67
    E-Mail
    Peter Seel (sel)
    Redakteur VG Kirchen
    Tel 02741/9200-65
    E-Mail
    Sonja Roos (sr)
    Redakteurin VG Hamm
    Tel 02681/9543-19
    E-Mail
    Beate Christ (bc)
    Reporterin VG Flammersfeld
    Tel 0170/2110166
    E-Mail
    Online regional
    Markus Eschenauer

    Regio-CvD Online

    Markus Eschenauer

    Mail | 02602/160 474

    Regio-Reporterin
    Sabrina Rödder

    Regio-Reporterin

    Sabrina Rödder

    Mail | 02681/954 317

    epaper-startseite
    Regionalwetter Westerwald
    Montag

    8°C - 18°C
    Dienstag

    8°C - 18°C
    Mittwoch

    9°C - 19°C
    Donnerstag

    11°C - 19°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach