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    Bürger haben Nase voll: Eisenweg abkröpfen

    Jeder ärgert sich, wenn Fremde durch seine Anliegerstraße fahren. Das stört die Anwohner. Was die Anlieger im oberen Eisenweg auf dem Struthof aber täglich erleben müssen (vor allem während der Schulzeit), hat sie nun so auf die Palme gebracht, dass sie inzwischen die Abkröpfung des Eisenweges in Richtung Kirchen fordern. Sie selbst werden auch darunter „leiden“. Aber das will man gerne in Kauf nehmen. Denn die Belastungen seien inzwischen so groß, dass dringend eine Änderung herbei müsse, wurde bei einem ersten Treffen zur Gründung einer Bürgerinitiative verdeutlicht.

    Die Anwohner Jürgen Kölzer, Martin Happ, Mike Rosenbauer und Ulrike Neuhaus hatten die Initiative ergriffen und zu einem Treffen in den Struthof eingeladen. Viele Anlieger waren gekommen.

    Kölzer verdeutlichte noch einmal die Belastungen in der Anliegerstraße. Mit viel Geduld habe man den Umleitungsverkehr ertragen, der durch die Sperrung der B 62 in Kirchen entstanden war. Das war aber keine offizielle Umleitung. „Doch nun ist es an der Zeit, einer drastischen Einschränkung des Durchgangsverkehrs und der Einhaltung der Geschwindigkeitsvorgaben (30 km/h) Nachdruck zu verleihen“, heißt es in der Einladung zu dem Treffen.

    Klar eingefordert werden endlich regelmäßig Radarmessungen und auch Kontrollen, ob da nur Anlieger fahren. Das passiere aber viel zu selten, eigentlich nie. Das Risiko hier erwischt zu werden, sei sehr gering.

    Und das mit der Anliegerstraße sei derzeit auch ein Problem. Denn noch gilt der gesamte Struthof als Anliegerbereich. Das beginnt am Ende der Kirmesfeldstraße von Kirchen kommend und endet kurz nach der Zufahrt zum Struthof von der B 62 kommend. Problem bei der ganzen Sache sei, wurde bei dem Treffen verdeutlicht, dass sich in dem Anliegerbereich gleich zwei Schulen befinden: Gymnasium und Integrierte Gesamtschule. Da sei auch der ganze Hol- und Bringdienst der Schüler immer Anliegerverkehr. Ebenso sei es sehr schwer, da unberechtigte Verkehrsteilnehmer aus dem Anliegerbereich herauszufiltern.

    So hatten sich die Initiatoren des Treffens Gedanken gemacht, wie man das ändern kann. Ihr Vorschlag ist, nicht mehr den ganzen Struthof zum Anliegerbereich zu erklären und den Eisenweg erst ab Gaststätte Struthof bis hin zur Kirmesfeldstraße auf der Höhe nur für Anlieger ausweisen. Ebenso gelte das für die Straße „Zur Klingelsbach“. Dann könnten die Schulen nur noch von der B 62 aus angefahren werden.

    Voraussetzung wäre: Das Befahren der Anliegerstraße wird auch streng überwacht. Doch da hat man schon Zweifel, dass dies erfolgen wird. Auch über Hindernisse auf der Straße wird nachgedacht, um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu reduzieren.

    Eine Abstimmung ergab mit sehr großer Mehrheit, dass der Eisenweg auf der Höhe nach Kirchen abgekröpft wird. Dann könne da niemand mehr fahren, und es kehrt Ruhe ein, hoffen die Anwohner.

    Die Hoffnung, dass dies von Verwaltung und Politik so umgesetzt wird, ist im Moment jedoch nicht so groß. Aber man will dafür kämpfen. Der Vorschlag mit der Anliegerstraße nur im Bereich oberer Eisenweg könne dann ja immer noch umgesetzt werden.

    Anlieger Martin Happ hat das Problem Durchgangsverkehr in der Anliegerstraße auch schon einmal dem Bürgerbeauftragten des Landes vorgetragen. Der will nun eine Verkehrsschau vor Ort organisieren. Dazu treffen sich Vertreter von Polizei, Verwaltung etc. um vor Ort zu sehen, wie die Situation ist. „Die müssen aber morgens vor Schulbeginn oder am Mittag zum Schulende vor Ort sein“, wird gefordert.

    Die Initiative wird nun auf jeden Fall am Ball bleiben. Gespräche mit den Stadtratsfraktionen stehen an. Mit Spannung wird die Verkehrsschau erwartet.

    Von unserem Redakteur Andreas Neuser

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