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    Bettenhaus in neuem Glanz

    "Das Land hält die Standorte Altenkirchen und Hachenburg des DRK Verbundkrankenhauses für lange Zeit gesichert.“ Diese Aussage von Staatssekretär Christoph Habermann vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familien und Frauen hörten sie gern, die zahlreichen Gäste, die gestern in der Kreisstadt den Abschluss der 2005 begonnenen Generalsanierung des Bettenhauses sowie die Fertigstellung der Sporthalle für die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Altenkirchen feierten.

    Altenkirchen – "Das Land hält die Standorte Altenkirchen und Hachenburg des DRK Verbundkrankenhauses für lange Zeit gesichert.“ Diese Aussage von Staatssekretär Christoph Habermann vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familien und Frauen hörten sie gern, die zahlreichen Gäste, die gestern in der Kreisstadt den Abschluss der 2005 begonnenen Generalsanierung des Bettenhauses sowie die Fertigstellung der Sporthalle für die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Altenkirchen feierten.

    „Insgesamt wurden in diesem Zeitraum rund 12 Millionen Euro in den Standort Altenkirchen investiert. Sage und schreibe 10,35 Millionen kamen als Fördermittel vom Land“, betonte Rainer Kaul, Präsident des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz (und Landrat des Nachbarkreises Neuwied), der die Gäste begrüßte. Kaul verwies darauf, dass allein die Bettenhaussanierung mit rund 7,9 Millionen Euro und die neu aufgebaute Kinder- und Jugendpsychiatrie mit über 2 Millionen Euro gefördert wurde.
    Der Dank des DRK-Präsidenten galt allen, die sich um das Projekt verdient gemacht hatten, wobei er Alt-Landrat Dr. Alfred Beth besonders erwähnte und auch das Engagement der Mitarbeiter in der Klinik, die eine anstrengende Arbeit leisten, nicht vergaß.
    Staatssekretär Habermann erinnerte daran, dass das Krankenhaus in mehreren Abschnitten saniert wurde. Die Arbeiten im Bettenhaus waren der letzte Abschnitt. „Mit 1-, 2- und 3-Bett-Zimmern ist eine gesunde Mischung entstanden“, so Habermann. Er erläuterte, dass auch die Krankenhäuser vom Konjunkturprogramm II profitiert haben: „72,5 Millionen flossen in 40 Projekte an Krankenhäusern im Land.“ Überlegung, im Verbundkrankenhaus Altenkirchen-Hachenburg die Chirurgie nur noch in Hachenburg zu etablieren, sind laut Habermann vom Tisch: „Die Chirurgie bleibt in Altenkirchen und Hachenburg erhalten“, betonte er. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie übernimmt Altenkirchen die Pflichtversorgung für die Kreise Altenkirchen und Westerwald.
    Landrat Michael Lieber freute sich über die Investitionen ins Altenkirchener Krankenhaus. „Die medizinische Versorgung im ländlichen Bereich darf auch in Zukunft nicht abgehängt werden“, sagte er. „Die Neubauten verbessern die Situation der Patienten grundlegend“, unterstrich Heinz Düber, Erster Beigeordneter der VG Altenkirchen.
    Bevor die Architekten Linus Hofrichter und Thomas Naujack den symbolischen Schlüssel übergaben, erinnerte Hofrichter daran, dass Kollegen zum Abriss geraten hätten. „Wir sahen das anders. Die Grundsubstanz war sehr gut.“ Nach dem Sanierungsmarathon sei etwas entstanden, was sich auch in 30 Jahren noch sehen lassen könne. „Wir wollten, dass die Menschen, die hier arbeiten, zufrieden sind“, sagte er.
    Peter Schöne, Geschäftsführer der DRK-Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz, sprach allen an Sanierung und Neubau Beteiligen seinen Dank aus. Dank galt auch dem Land für die „zügige Unterstützung“. Er verwies darauf, dass die Spiel- und Sporthalle aus dem Konjunkturprogramm II finanziert wurde – und etwas teuer als die geplanten 460 000 Euro ausfiel. Ein großes Dankeschön richtete er an die Patienten: „Sie haben uns in der langen Umbauzeit stets die Treue gehalten.“
    Franz Solbach (E-Piano) und Tochter Annika (Bratsche) umrahmten die Feier mit Musik von Brahms, Schubert und Szpilmann sowie einem flotten Ragtime von George Botsford. Dafür ernteten sie reichlich Beifall.
    Freundliche Farben, moderne Bäder und kleine Aufenthaltsräume zwischen zwei 3-Bett-Zimmern kennzeichnen unter anderem das moderne Bettenhaus. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit zu einem Rundgang.

    Gudrun Kaul

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