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Daaden/Weitefeld/Emmerzhausen

Baustellen im Daadener Land: K 111 wohl ab Spätsommer wieder frei

Daniel Weber

In mehreren Straßen im Daadener Land wird oder wurde zuletzt fleißig gewerkelt. Einen Sachstandsbericht über durchgeführte und laufende Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen gab der Technische Leiter der Verbandsgemeindewerke Daaden, Ralf Edelmann, in der jüngsten Sitzung des Werksausschusses der VG Daaden-Herdorf.

Hachenburger Straße (K 111) in Weitefeld: Im Zuge des seit Sommer 2017 laufenden Ausbaus der Hachenburger Straße (Ortsmitte bis Ortsausgang Richtung Langenbach) haben die Verbandsgemeindewerke einen 180 Meter langen Regenwasserkanal verlegt, Reparatur- und Unterhaltungsarbeiten an Kanalhausanschlussleitungen durchgeführt und insgesamt rund 480 Meter Wasserleitungen (einschließlich Hausanschlüsse) erneuert. Diese Maßnahmen sind inzwischen abgeschlossen. Derzeit laufen noch Arbeiten der EnergieNetz Mitte für die Stromversorgung und Straßenbeleuchtung und der Telekom. Danach wird mit dem eigentlichen Straßenbau begonnen (Bordsteine, Gehwege, Straßenoberbau, Angleichungsarbeiten), sodass mit einer Fertigstellung wohl im Spätsommer zu rechnen ist.

Im Weitefelder Rat war bereits Kritik am schleppenden Fortgang der Arbeiten geäußert worden. Ein wesentlicher Grund für die Verzögerungen war der lange Winter, erläutert Edelmann: „Bis Ende März konnten wir in den Höhengemeinden wie Weitefeld gar nichts machen.“ Mit Blick auf den ursprünglichen Abschlusstermin Juli/August liege die Baustelle aber jetzt trotzdem noch relativ gut in der Zeit.

Waldweg in Emmerzhausen: Früher als geplant konnte derweil jetzt der Ausbau des ersten Bauabschnitts im Waldweg in Emmerzhausen fertiggestellt werden – und das, obwohl auch dort aufgrund des langen strengen Frostes erst ab Ende März richtig begonnen wurde. Laut Edelmann ist dies im Wesentlichen der sehr guten Arbeitsleistung der Baufirma und der günstigen Witterung im April und im Mai zu verdanken. So konnte die Baustelle in der vergangenen Woche mängelfrei abgenommen werden.

Zu Jahresbeginn hatten die VG-Werke zunächst vom Struthweg beginnend die alte marode Mischwasserkanalisation aus dem Jahr 1955 durch ein modernes Abwassertrennsystem mit je einem Schmutz- und Regenwasserkanal ersetzt. Im Zuge dessen wurden auch die Hausanschlussleitungen fachgerecht getrennt und neu angeschlossen sowie sämtliche Wasserleitungen erneuert. Das Außengebietswasser am oberen Ende des Waldwegs wird künftig abgefangen und der neuen Regenwasserkanalisation zugeführt. Damit wird zugleich ein oberhalb der Bebauung verlaufender Graben massiv entlastet, was, so Edelmann, eine deutliche Verbesserung nach Starkregen und Schneeschmelzen mit sich bringen wird.

Im Verlauf der Baumaßnahme haben die EnergieNetz Mitte und die Telekom ihre Versorgungsleitungen erneuert und die Ortsgemeinde die Straßenbeleuchtung auf neue LED-Technik umgerüstet. Zum Abschluss wurde eine neue frostsichere Fahrbahndecke in Asphaltbauweise aufgebracht. In den knapp drei Monaten reiner Bauzeit wurden rund 380.000 Euro investiert, davon 240.000 Euro durch die VG-Werke in Kanalisation und Wasserleitung, 120.000 Euro durch die Ortsgemeinde für den Straßenausbau einschließlich Straßenbeleuchtung und diverser Unterhaltungsarbeiten sowie 20.000 Euro durch die EnergieNetz Mitte in das Strom- und Straßenbeleuchtungsnetz. Damit wird man, laut Edelmann, nach derzeitigem Kenntnisstand voraussichtlich im gesteckten Kostenrahmen bleiben.

Gartenstraße in Daaden: Die Gartenstraße wird auf einer Länge von rund 450 Metern unter Vollsperrung erneuert – einschließlich Kanal-, Wasserleitungs- und Straßenbaumaßnahmen plus einem neuen Gehweg hangseits. Die Arbeiten wurden Mitte April begonnen und sollen bis Jahresende abgeschlossen sein. Dank der günstigen Witterung und einer, so Edelmann, „in qualitativer und quantitativer Hinsicht sehr guten personellen Ausstattung der Baufirma“ konnte, was die Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen betrifft, bereits der gesamte Abschnitt zwischen den Straßen „In der Hüll“ und „Freiergrundstraße“ sowie ein Teilabschnitt im Anschluss an die Straße „Schaftrift“ fertiggestellt werden. Dieser Tage soll mit den Arbeiten im restlichen Teilstück begonnen werden. Trotz der schwierigen örtlichen Bedingungen laufe die Baustelle bisher weitgehend reibungslos, so Edelmann. Vom 9. bis 20. Juli macht die Baufirma Betriebsferien; in dieser Zeit werden voraussichtlich Subunternehmen vor Ort sein, um beispielsweise Kabel zu ziehen. Die Gesamtkosten des Bauprojekts betragen rund 1,37 Millionen Euro.

Höhenweg in Oberdreisbach: Auch dort haben die Werke ein Trennsystem mit einem neuen Regenwasserkanal sowie neue Wasserleitungen installiert. Diese Arbeiten sind abgeschlossen. Derzeit laufen noch kleinere Unterhaltungsmaßnahmen am bestehenden Wasserleitungsnetz. Der Straßenbau beginnt laut Edelmann wohl noch in dieser Woche, sodass bis Ende Juli alles erledigt sein könnte.

Von unserem Redakteur Daniel Weber

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