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    Bau hat begonnen: Kläranlage Peterslahr wird optimiert

    Dort, wo sonst Spaziergänger das Bild bestimmen, dominieren derzeit Bagger, Lkws und Baustellenfahrzeuge. In den Peterslahrer Wiedauen haben die Bauarbeiten für zwei Stauraumkanäle, sogenannte Netz abschließende Becken, begonnen. Sie sollen die Kläranlage Peterslahr künftig entlasten und optimieren. Konkret sollen vor allen Dingen bei Starkregen und lang anhaltendem Regen die neu zu errichtenden Stauraumkanäle zum Einsatz kommen.

    Die Bauarbeiten für die Errichtung von zwei Stauraumkanälen, die die Peterslahrer Kläranlage vor allen Dingen bei starken Regenfällen entlasten sollen, haben begonnen. Vor Ort informierten sich Niklas Kleefisch vom Planungsbüro, der Erste Beigeordnete Rolf Schmidt-Markoski, Harald Bitzer und Joachim Schuh von den VG-Werken über den Fortschritt der Bauarbeiten.  Foto: Beate Christ
    Die Bauarbeiten für die Errichtung von zwei Stauraumkanälen, die die Peterslahrer Kläranlage vor allen Dingen bei starken Regenfällen entlasten sollen, haben begonnen. Vor Ort informierten sich Niklas Kleefisch vom Planungsbüro, der Erste Beigeordnete Rolf Schmidt-Markoski, Harald Bitzer und Joachim Schuh von den VG-Werken über den Fortschritt der Bauarbeiten.
    Foto: Beate Christ

    Heißt: Sie sorgen für den Rückhalt von Abwasser und damit Schmutzfrachten, die bei Regenphasen ins Kanalsystem geschwemmt werden könnten und tragen zu einem geordneten Abfluss bei zu hohem Wasseranfall bei. Maximal werden der Kläranlage dann 180 Liter pro Sekunde zugeführt. „Darüber hinaus sorgen die Stauraumkanäle für einen stetigen Zulauf zur Kläranlage und steigern somit die Reinigungsleistung“, sagte der technische Leiter der Verbandsgemeindewerke Flammersfeld, Joachim Schuh, bei einer Baustellenbesichtigung.

    5000 Haushalte aus der gesamten Verbandsgemeinde Flammersfeld, aber auch aus angrenzenden Kommunen, sind an die Kläranlage Peterslahr angeschlossen, die derzeit optimiert wird.

    Eine Schmutzfrachtberechnung aus dem Jahr 2014 hatte ergeben, dass die Errichtung eines Rückhalt- und Abschlagsystems erforderlich ist. Weil das Areal vor der Kläranlage im gesetzlichen Überschwemmungsgebiet liegt, müssen die beiden Stauraumkanäle unterirdisch verlegt werden. „Man sieht hinterher nicht viel, es bleibt lediglich ein Damm“, erklärte der kaufmännische Werkleiter, Harald Bitzer. Die Kanäle werden jeweils einen Durchmesser von 1,6 Metern und eine Länge von 154 Metern haben, sie fassen ein Volumen von jeweils 720 Kubikmetern.

    Laut Ingenieur Niklas Kleefisch vom Planungsbüro Igeo in Oberlahr werden darüber hinaus rund 1000 Meter Leerrohr für die Verkabelung und rund 230 Meter Kanalrohre verlegt. Was nach den Bauarbeiten überirdisch sichtbar sein wird, sind jeweils zwei Bauwerke am Kopf und Fuße der Stauraumkanäle.

    Mit einer Fläche von rund 70 Quadratmetern, ausgestattet mit Hochwasserschieber und Technikhaus, entsteht ein Abschlagbauwerk am Kopf des Stauraumkanals. Am anderen Ende wird auf einer Fläche von rund 45 Quadratmetern eine Einrichtung mit Entlastungsschwelle und Rechen für Schwimmstoffe gebaut.

    Der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski hofft, dass die Bauarbeiten laut Planung im November abgeschlossen werden. Insgesamt rechnet die Verbandsgemeindeverwaltung mit einer Gesamtinvestition in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Voraussichtlich sind 626.000 Euro an Fördermitteln des Landes zu erwarten.

    Zum Hintergrund: An die Kläranlage Peterslahr sind insgesamt 5000 Haushalte mit rund 17.500 Einwohnern aus den 26 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Flammersfeld sowie der Gemeinden Döttesfeld, Linkenbach und Niederwambach aus der Verbandsgemeinde Puderbach und die Ortsgemeinden Neitersen und Schöneberg aus der Verbandsgemeinde Altenkirchen angeschlossen. Ausgelegt ist die Kläranlage für rund 20.000 Personen.

    Von unserer Reporterin Beate Christ

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