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    Daaden

    Auferstehungsweg in Daaden ist ein Blickfang

    Gabi Henrich rückt noch eine Figur im Boot zurecht. Das Boot mit den Jüngern an Bord ist ein Blickfang des Auferstehungsweges in der evangelischen Barockkirche in Daaden.

    Gabi Henrich vom Organisationsteam legt noch einmal Hand an. Station Acht erzählt die Geschichte von den Jüngern am See Genezareth. Jesus sitzt auch in unserem Alltag mit im Boot, lautet die Botschaft des Auferstehungsweges in der Barockkirche in Daaden.
    Gabi Henrich vom Organisationsteam legt noch einmal Hand an. Station Acht erzählt die Geschichte von den Jüngern am See Genezareth. Jesus sitzt auch in unserem Alltag mit im Boot, lautet die Botschaft des Auferstehungsweges in der Barockkirche in Daaden.

    Station Acht stellt die Szene auf dem See Genezareth nach. Nach Jesus Tod gehen die Jünger ihrer Arbeit als Fischer wieder nach. Doch die Netze bleiben leer. Dann erscheint ihnen der Herr und fordert sie auf, erneut mit dem Boot hinaus zu fahren. Die Jünger sind skeptisch, doch sie tun, was Jesus sagt, sie vertrauen ihm und machen reiche Beute. „Wer empfängt, der erkennt“, lautet die Botschaft. Zum zweiten Mal nach 2011 lädt die evangelische Kirchengemeinde in Daaden Gläubige aller Konfessionen ein, in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten die Botschaft der Auferstehung nach zu empfinden und sich mit Hilfe biblischer Erzählfiguren buchstäblich vor Augen zu führen. „Jede Station nimmt dabei eine biblische Geschichte und eine dazugehörige Meditation auf“, erläutert Gabi Henrich vom Organisationsteam.

    Eine Woche haben sie und weitere ehrenamtliche Helfer aus der Gemeinde an die hundert Egli-Figuren an 13 Stationen im Gotteshaus aufgebaut. „Allein in Jerusalem haben wir eine Massenszene mit 50 Figuren“, erzählt Henrich beim Rundgang am Samstag. Gerade ist die Schulung für die 25 Frauen und Männer zu Ende gegangen, die in den kommenden Wochen bis Pfingsten die Führungen übernehmen und die Besucher bei der „offenen Kirche“ begleiten werden.

    Die Besucher können mit Erläuterungen, aber auch alleine den Auferstehungsweg gehen. In der Kirche liegen Begleittexte aus, und wer möchte, kann auch einen MP3-Player und einen Kopfhörer benutzen. Die positive Resonanz auf die Premiere vor fünf Jahren hat die Daadener ermutigt, den Auferstehungsweg ein zweites Mal aufzubauen. „Wir haben auf eindrucksvolle Weise biblische Texte lebendig erfahren“, haben damalige Besucher anerkennend ins Gästebuch geschrieben. „Die Auferstehung ist eine tolle Botschaft“, sagt Henrich, „aber was macht sie mit uns im Alltag?“ Dieser Frage widmet sich insbesondere die letzte, die 13. Station. Seit Himmelfahrt ist Jesus fort. Was bleibt? „Geduld, Freundlichkeit und Güte“, so lautet die Botschaft, denn „Gottes Geist ist auch im Alltag des Lebens immer dabei.“ So will der Auferstehungsweg Kindern und Erwachsenen Jesus und seine Geschichte näherbringen, gleichzeitig auch Trost und Hoffnung vermitteln. Die Texte zu den einzelnen Stationen sind dem Buch „Der Auferstehungsweg“ , heraus gegeben von der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, entnommen worden. Wer als Gruppe eine Führung mitmachen möchte, sollte sich bald anmelden. Denn die Nachfrage ist groß: „80 Prozent sind schon ausgebucht“, freut sich Gabi Henrich. Der Auferstehungsweg in der evangelischen Barockkirche in Daaden ist bis zum 15. Mai zu besichtigen. Führungen nach Voranmeldung: montags, mittwochs und freitags von 14 bis 21 Uhr; vormittags für Schulen und Kindergärten nach Absprache; offene Kirche ohne Führung und ohne Anmeldung: sonntags von 11.30 bis 20.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 20.30 Uhr; Anmeldung per Mail: auferstehungsweg-daaden@t-online.de oder per Telefon: 0151/53287690 in der Zeit von Montag und Mittwoch zwischen 14 und 16 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse: www.hahnengel.de. Claudia Geimer

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