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Zwölf Jahre Haft für versuchte Enthauptung mit Teppichmesser

Kaiserslautern (dpa/lrs) – Er überfiel eine Spielothek und wollte die Angestellte laut Anklage enthaupten, weil sie ihn kannte: Dafür ist ein Mann am Freitag vom Landgericht Kaiserslautern wegen versuchten Mordes und besonders schweren Raubes zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden, wie Staatsanwalt Christian Schröder sagte.

Das Gericht folgte damit der Staatsanwaltschaft. Die Nebenklage, die das Opfer vertrat, forderte 15 Jahre Haft, der Anwalt des 54-Jährigen hatte auf neun Jahre wegen besonders schweren Raubes plädiert. Der Angeklagte selbst hatte die Tat nach Schröders Angaben im Großen und Ganzen zugegeben, aber bestritten, dass er die Frau töten wollte.

Laut Anklage hatte er bei der Tat im Juni 2014 in Kirchheimbolanden der Frau mit einem Teppichmesser mehrfach um den Hals geschnitten, um ihren Kopf abzutrennen. Er habe sie töten und so verhindern wollen, dass er überführt werde. Mindestens 770 Euro soll er erbeutet haben. Die Frau überlebte, leidet aber immer noch psychisch unter der Tat.

Der Mann hatte zunächst einen ungeladenen Schreckschussrevolver vorgezeigt und Geld verlangt. Dann soll er die um Hilfe rufende Frau mit Klebeband gefesselt und ihr den Mund zugeklebt haben. Als sich das Klebeband löste, schlug er ihr laut Anklage mit dem Revolver mehrfach gegen den Kopf, trat und würgte sie.

dpa-Landesdienst
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