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Zweibrücker OB findet Warnstreiks gut

Zweibrücken (dpa/lrs) – Der scheidende Zweibrücker Oberbürgermeister Helmut Reichling findet die Warnstreiks im öffentlichen Dienst gut. «Die Kolleginnen und Kollegen haben meine volle Solidarität bei ihrer Forderung nach sechs Prozent mehr Lohn. Ich teile die Gründe des Warnstreiks», sagte der Rathauschef dem «Pfälzischen Merkur» (Montag). Die Leistungen der Beschäftigten würden von der Öffentlichkeit nicht ausreichend gewürdigt, zudem hinkten die Löhne denen in der freien Wirtschaft weit hinterher.

Dass die öffentlichen Kassen leer seien, dürfe nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Reichling forderte die Tarifparteien zu einem schnellen Abschluss auf, um die Auswirkungen der Auseinandersetzung auf die Bürger gering zu halten. In den Stadthaushalt 2012 sei bereits eine 1,5-prozentige Tariferhöhung einkalkuliert. Reichling ist selbst Verdi-Mitglied und noch bis Ende Mai im Amt. Er ist auch CDU-Mitglied, war aber bei der letzten Wahl im September als unabhängiger Kandidat angetreten. Gewählt wurde jedoch der SPD-Politiker Kurt Pirmann.

Die Auswirkungen des Streiks im öffentlichen Dienst in Zweibrücken waren nach Angaben eines Stadtsprechers am Montag in den Kitas nicht zu spüren, auch Stadtverwaltung und Müllabfuhr funktionierten demnach wie gewohnt.

dpa-Landesdienst
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