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Kassel

«Wir sind Kirche» fordert bessere Kontrolle der Kirchenfinanzen

dpa/lhe

Die kritische katholische Laien-Initiative «Wir sind Kirche» verlangt eine Offenlegung der kirchlichen Finanzen. Diese müssten besser kontrolliert werden, forderten die Delegierten zum Abschluss ihres Bundestreffens in Kassel. Hintergrund ist die Debatte über den umstrittenen Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst. Ihm wird unter anderem Verschwendung beim Bau seiner Residenz vorgeworfen. Bischöfe seien keine «absolutischen Fürsten, sondern die Diener der Menschen in den Diözesen», heißt es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung. Die Laien-Initiative verlangt außerdem die Mitbestimmung der Gläubigen bei der Bischofswahl.

Die reformfreudige Haltung des Papstes und das Thema Tebartz-van Elst verschaffen «Wir sind Kirche» nach eigener Einschätzung Rückenwind. «Wir spüren das», so Sprecher Christian Weisner. Auf der Bundesversammlung wählte die Initiative ihr Führungsteam neu. An der Spitze stehen Sigrid Grabmeier (Bistum Regensburg), Magnus Lux (Bistum Würzburg), Gisela Münster und Christian Weisner (Erzbistum München-Freising), Susanne Ludewig (Bistum Fulda) und Johannes Brinkmann (Bistum Essen).

Programm Bundesversammlung

dpa-Landesdienst
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