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    Weltkriegsbomben in Mainz und Ludwigshafen entschärft

    Ludwigshafen/Mainz (dpa/lrs) - Experten des Kampfmittelräumdienstes haben am Sonntag in Mainz und Ludwigshafen Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Tausende Anwohner hatten zuvor ihre Häuser verlassen müssen. Beide Blindgänger waren bei Bauarbeiten entdeckt worden. Beim hessischen Ginsheim-Gustavsburg wurde im Altrhein eine alte Gewehrgranate kontrolliert gesprengt.

    In Mainz wurden am Sonntagnachmittag für mehrere Stunden 190 Häuser evakuiert. Betroffen waren rund 1400 Bewohner. Mit Lautsprecherdurchsagen wurden sie aufgerufen, ihre Wohnungen zu verlassen. Der geplante Beginn der Entschärfung verzögerte sich um eine halbe Stunde, weil die Polizei einige Bewohner zum Verlassen ihrer Wohnung überreden musste, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Wer wollte, konnte mit Sonderbussen zu Übergangsquartieren fahren.

    Der Blindgänger in Mainz hatte ein Gewicht von 125 Kilogramm. Die Bombe selbst sei stark verformt und teilweise schon aufgeplatzt gewesen, sagte ein Sprecher des Kampfmittelräumdienstes. Der gut erhaltene Zünder habe sich dann aber leicht entfernen lassen.

    In Ludwigshafen benötigten die Experten rund 45 Minuten, um den Blindgänger unschädlich zu machen. Vorher hatten sich etwa 2800 Menschen in Sicherheit gebracht. Auch das Polizeipräsidium Rheinpfalz war geräumt worden. Die Schifffahrt auf dem Rhein ruhte während der Arbeit an dem britischen 250-Kilo-Blindgänger. Bewohner eines Alten- und Pflegeheimes verbrachten die Zeit in umliegenden Kliniken.

    Eine als Notquartier geöffnete Veranstaltungshalle wurde kaum genutzt; dort versammelte sich nach Angaben der Stadt nur ein halbes Dutzend Menschen. Die Behörden dankten den Bewohnern für ihre Besonnenheit. In Ludwigshafen war erst vor knapp vier Monaten eine Bombe entschärft worden. Damals waren etwa 7000 Menschen betroffen.

    Im hessischen Altrhein bei Ginsheim-Gustavsburg wurde eine Gewehrgranate aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt. Ein Angler hatte den Sprengsatz in 30 Zentimetern Wassertiefe am Vormittag entdeckt. Beamte sperrten die Fundstelle ab. Während der Sprengung war der Schiffs- und Fährverkehr kurzfristig eingestellt.

    dpa-Landesdienst
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