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Wegen Abschiebung: Familienvater hält sich Messer an Hals

Ramstein-Miesenbach (dpa/lrs) – Vor den Augen von Polizisten hat ein von Abschiebung bedrohter 34-Jähriger aus Russland in Ramstein-Miesenbach (Kreis Kaiserslautern) sich ein Messer an den Hals gehalten und mit Selbstmord gedroht. Die Beamten hätten am frühen Donnerstagmorgen den Auftrag gehabt, ihn und seine Familie abzuschieben, berichtete die Polizei in Kaiserslautern. Seine 31-Jährige Frau und die drei Kinder im Alter von einem, fünf und neun Jahren waren ebenfalls in der Wohnung. Der Mann wurde schließlich von einem Spezialeinsatzkommando überwältigt.

Die Familie lebt seit zwei Jahren in Ramstein-Miesenbach. Wegen zunächst nicht überprüfbaren Angaben über einen neu gestellten Asylantrag darf sie zumindest vorerst in Deutschland bleiben. Die Familie hatte nach Worten der Ehefrau einen neuen Asylantrag gestellt, wie die Polizei weiter mitteilte. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizeisprecherin konnte nicht sagen, ob er verletzt wurde.

Pressemitteilung Polizei

dpa-Landesdienst
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