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Warnstreiks im Saarland begonnen – Müllautos bleiben stehen

Saarbrücken (dpa/lrs) – Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst im Saarland sind am Dienstag in die nächste Runde gegangen. Am frühen Morgen blieben die Müllwagen unter anderem in Saarbrücken, Völklingen und Saarlouis auf den Werkshöfen stehen, wie Verdi-Landesbezirksleiter Alfred Staudt sagte. «Da geht nix.» Auch viele Kindertagesstätten unter anderem in Saarbrücken, Neunkirchen, Saarlouis und Völklingen blieben geschlossen. «In der Müllverbrennungsanlage Velsen werden 800 Tonnen Müll nicht verbrannt», sagte Verdi-Sprecher Bernd Oleynik.

Warnstreik öffentlicher Dienst
Die Beschäftigten fordern mindestens 200 Euro mehr.
Foto: Franziska Kraufmann – DPA

Die Gewerkschaft erwartete mindestens 5000 Streikende landesweit. Bei einer Kundgebung in Saarbrücken (12.00 Uhr) werde auch Verdi-Chef Frank Bsirske sprechen, hieß es. In den kommunalen Krankenhäusern und Knappschaftskrankenhäusern wurden Notdienste eingerichtet.

Verdi verlangt für die Beschäftigten 6,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro. Die Arbeitgeber hatten bislang 3,3 Prozent mehr Gehalt auf zwei Jahre angeboten. Am Mittwoch sollen in Potsdam die Tarifverhandlungen in dritter Runde für die rund zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen fortgesetzt werden.

Verdi Saar zu Warnstreik

Verdi zur Tarifrunde

Bundesinnenministerium zum öffentlichen Dienst

dpa-Landesdienst
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