40.000
Aus unserem Archiv

Von Flamenco bis Filmpreis: Festspiele Ludwigshafen beginnen

Ludwigshafen (dpa/lrs) – Von Flamenco bis zur Lortzing-Oper reicht das Spektrum der IX. Festspiele Ludwigshafen, für die sich an diesem Freitag der Vorhang hebt. Den Besuchern werden zudem Choreografien geboten, die erstmals in Deutschland oder Europa aufgeführt werden. Zum Auftakt am Freitag steht allerdings die Vergabe des William Dieterle Filmpreises an zwei Dokumentarfilmer auf dem Programm: Der mit 7500 Euro dotierte Hauptpreis geht an Klaus Stanjek, der für seinen Film «Klänge des Verschweigens» ausgezeichnet wird. Er erzählt die Lebensgeschichte des Sängers und Pianisten Wilhelm Heckmann, der in der Nazizeit wegen seiner bisexuellen Orientierung in Konzentrationslagern inhaftiert war.

Ludwigshafen (dpa/lrs) – Von Flamenco bis zur Lortzing-Oper reicht das Spektrum der IX. Festspiele Ludwigshafen, für die sich an diesem Freitag der Vorhang hebt. Den Besuchern werden zudem Choreografien geboten, die erstmals in Deutschland oder Europa aufgeführt werden.
Zum Auftakt am Freitag steht allerdings die Vergabe des William Dieterle Filmpreises an zwei Dokumentarfilmer auf dem Programm: Der mit 7500 Euro dotierte Hauptpreis geht an Klaus Stanjek, der für seinen Film «Klänge des Verschweigens» ausgezeichnet wird. Er erzählt die Lebensgeschichte des Sängers und Pianisten Wilhelm Heckmann, der in der Nazizeit wegen seiner bisexuellen Orientierung in Konzentrationslagern inhaftiert war.

Den mit 2500 Euro verbundenen Sonderpreis erhält Katinka Zeuner für ihren Dokumentarfilm «Jalda und Anna – Erste Generation danach». Der von der Stadt vergebene Filmpreis erinnert an den in Ludwigshafen geborenen Schauspieler und Hollywood-Regisseur William Dieterle (1893 bis 1972), der unter anderem mit Marlene Dietrich drehte.

Am Samstag (19. Oktober) präsentiert der spanische Choreograf und Tänzer Israel Gálvan sein Flamenco-Tanzstück «Lo Real» über den Genozid an den Roma. Am Montag (21. Oktober) wird die Choreografie «4 D» von Sidi Larbi Cherkaoui erstmals in Deutschland auf die Bühne gebracht. Als europäische Erstaufführung folgt am Mittwoch (23. Oktober) die Tanz-Video-Produktion «Gudirr Gudirr» der australischen Choreografin Dalisa Pigram.

Zu den Festspielen gehört auch in diesem Jahr eine Eigenproduktion. Der Intendant des Pfalztheaters, Hansgünther Heyme, inszeniert die Freiheitsoper «Regina» von Albert Lortzing. Zudem gehören der 8. Internationale Choreografie-Wettbewerb «No Ballet» und der «Street&HipHop Contest 2013» zum Programm. Die Festspiele enden am 3. Dezember mit einem Gastspiel des Staatsschauspiels Dresden.

Festspiele

dpa-Landesdienst
Meistgelesene Artikel
Anzeige
epaper-startseite
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
Das Wetter in der Region
Donnerstag

16°C - 30°C
Freitag

10°C - 22°C
Samstag

9°C - 19°C
Sonntag

14°C - 20°C

Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

Anzeige
Anzeige
Event-Kalender
Veranstaltungstipps

Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!