40.000
Aus unserem Archiv

Versorgung von Kindern Suchtkranker verbessern

Saarbrücken (dpa/lrs) – Der Kinderschutzbund im Saarland macht sich Sorgen: Für die Kinder von suchtkranken und psychisch erkrankten Eltern fehle es an flächendeckenden Hilfsangeboten. Dies könne ein Leben lang negative seelische und körperliche Folgen für die Betroffenen haben.

Suchtkranke Eltern
Eine Frau trinkt eine Flasche Bier.
Foto: Uwe Anspach/Archiv – dpa

Laut Zahlen des Bundes haben rund drei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland mindestens einen suchtkranken Elternteil. „Runtergerechnet auf das Saarland bedeutet das ein Minimum von 37 500 Betroffenen – und die Dunkelziffer ist hoch“, sagte der Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes, Stefan Behr. Als Sozialarbeiter an einer Grundschule wisse er: „Das ist keine Theorie, das ist die Wirklichkeit. Und die Zahlen sind dramatisch.“

Nach einer Fachtagung erwarte er jetzt Unterstützung vom Gesundheitsministerium. Es gelte vor allem, die Kostenträger an einen Tisch zu bekommen, um das Hilfsangebot auszubauen.

Laut Gesundheitsministerium habe die Politik das Problem der Kinder von Suchtkranken erkannt. Auch im Koalitionsvertrag sei dies zumindest für die Kinder von Substituierten festgeschrieben worden. „Wir arbeiten daran, spezielle Angebote auch in die Fläche zu bringen“, sagte Sprecher Frederic Becker.

Kinderschutzbund Saarland

dpa-Landesdienst
Meistgelesene Artikel
Anzeige
epaper-startseite
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
  • Lokalticker
  • Regionalsport
  • Newsticker
Das Wetter in der Region
Sonntag

13°C - 20°C
Montag

12°C - 21°C
Dienstag

14°C - 25°C
Mittwoch

15°C - 27°C

Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

Anzeige
Anzeige
Event-Kalender
Veranstaltungstipps

Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!