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    Verdi kündigt Arbeitskampfmaßnahmen im Groß- und Außenhandel an

    Die Tarifverhandlungen für die rund 30 000 Beschäftigten im Groß- und Außenhandel im größten Teil von Rheinland-Pfalz steuern auf Arbeitskampfmaßnahmen zu. Die Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi vertagten die Gespräche am Mittwoch erneut ergebnislos. Die Arbeitgeber des Landesverbandes Rheinland-Rheinhessen legten erstmals ein Angebot vor. Sie halten eine Einigung im Juni für denkbar. Verdi hält das Angebot nicht für ausreichend und droht mit Aktionen in Betrieben.

    Koblenz (dpa/lrs) - Die Tarifverhandlungen für die rund 30 000 Beschäftigten im Groß- und Außenhandel im größten Teil von Rheinland-Pfalz steuern auf Arbeitskampfmaßnahmen zu.
    Die Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi vertagten die Gespräche am Mittwoch erneut ergebnislos. Die Arbeitgeber des Landesverbandes Rheinland-Rheinhessen legten erstmals ein Angebot vor. Sie halten eine Einigung im Juni für denkbar. Verdi hält das Angebot nicht für ausreichend und droht mit Aktionen in Betrieben.

    «Wenn die Arbeitgeber sich nicht bewegen, dann setzen wir sie über unsere Aktionen in den Belegschaften in Bewegung», teilte Verdi-Fachbereichsleiter Handel, Hans Kroha, mit. Das Angebot missachte die Arbeitsleistung und den wirtschaftlichen Beitrag der Beschäftigten am Unternehmenserfolg.

    Die Arbeitgeber wollen nach eigenen Angaben einen Tarifvertrag über 24 Monate abschließen und bieten 2,0 Prozent mehr Geld für das erste Jahr und 1,7 Prozent für das zweite. Außerdem schlagen sie eine Einmalzahlung von 0,3 Prozent des Jahresbruttogehalts vor.

    Verdi fordert für die 30 000 Beschäftigten der Branche im Tarifbereich Rheinland-Rheinhessen 6,5 Prozent mehr Geld, mindestens jedoch eine Erhöhung von 160 Euro pro Monat. Lehrlinge sollen 100 Euro mehr bekommen. Verdi strebt eine Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten an.

    Der Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes, Christian Kress, sagte nach der zweiten Runde am Mittwoch in Koblenz: «Eine Annäherung ist nicht möglich gewesen.» Am 21. Juni werde weiter verhandelt. «Die Forderung der Gewerkschaft ist aus unserer Sicht zu viel», sagte Kress der Nachrichtenagentur dpa. Es sei aber möglich, dass beide Seiten beim nächsten Treffen zu einer Einigung kämen.

    Der Tarifbereich Rheinland-Rheinhessen umfasst Trier, Koblenz, die Eifel und den Hunsrück, die Westpfalz sowie Mainz und Alzey. Auch die Tarifgespräche für den Groß- und Außenhandel in der Pfalz waren vertagt worden. Verdi droht für die Pfalz mit Streiks.

    dpa-Landesdienst
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