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Urteil erwartet im Mordprozess um erstochenen Therapeuten

Saarbrücken (dpa/lrs) – Im Prozess um den Mord an einem Therapeuten des Deutschen Roten Kreuzes wird am (morgigen) Montag (9.00) das Urteil des Landgerichts Saarbrücken erwartet. Angeklagt ist ein 27 Jahre alter Syrer. Er hat gestanden, das 30-jährige Opfer am 7. Juni in einem Psychosozialen Zentrum des Deutschen Roten Kreuzes für Flüchtlinge mit zwei Messerstichen getötet zu haben.

Beratungsstelle des Deutschen Roten Kreuzes
Das Schild am Gelände einer Beratungsstelle des Deutschen Roten Kreuzes.
Foto: Oliver Dietze/Archiv – dpa

Bei der Fortsetzung des Prozesses am Montag sollen zunächst noch ein Rechtsmediziner und ein Psychiater als Sachverständige gehört werden, bevor die Plädoyers anstehen. Danach könnte das Gericht das Urteil verkünden, weitere Termine sind bislang nicht angesetzt.

Die Anklage wirft Mohammad A. vor, den Therapeuten in seinem Zimmer zunächst mit Handschlag begrüßt zu haben und dann „unvermittelt und ohne Vorwarnung“ mit einem Messer zugestochen zu haben. Der Psychologe verblutete trotz notärztlicher Behandlung an seinen Verletzungen.

Deutsches Rotes Kreuz Saarland

Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge und Migranten

dpa-Landesdienst
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