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Koblenz

Ursachenforschung nach Tankerunglück dauert noch

dpa/lrs

Die Ursachenforschung nach dem Unfall des Säuretankers «Waldhof» wird nach Ansicht der Reederei noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Das sei keine Frage von Tagen oder Wochen, sagte ein Sprecher der Rheinfracht GmbH am Donnerstag. «Das dauert, bis man alles abgeklopft, alle Details zusammengetragen hat, und sagen kann: "Das war es.» Das Schiff liegt derzeit in Duisburg auf dem Trockenen, dort wird es im Auftrag der Staatsanwaltschaft Koblenz von einem Sachverständigen untersucht. «Er befasst sich mit der Frage der Unfallursache», hieß es bei der Ermittlungsbehörde nur. Das Verfahren richte sich gegen Unbekannt. Details würden nicht genannt.

Der Tanker war am 13. Januar mit rund 2400 Tonnen Schwefelsäure an Bord nahe des Loreleyfelsens gekentert. Zwei Besatzungsmitglieder wurden gerettet, ein Bootsmann konnte Wochen danach nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden, ein weiterer Mann wird vermisst. Bis zur Bergung des Schiffs verging ein Monat. Danach wurde das Schiff nach Duisburg geschleppt. Zu den Kosten der Havarie wollte die Reederei keine Angaben machen. Die an dem Einsatz beteiligten Ämter haben auch keine näheren Erkenntnisse dazu. «Wir sind dabei, das auszurechnen», hieß es beim Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen. Auch die Einsatzleitung des Rhein-Lahn-Kreises will eine Aufstellung machen.

«Waldhof»

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