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Koblenz

Unternehmen exportieren mehr: Russland-Geschäft schrumpft

Trotz vieler internationaler Krisen haben rheinland-pfälzische Unternehmen 2014 laut einer Umfrage knapp drei Prozent mehr Güter exportiert als im Jahr zuvor. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Befragung der Industrie- und Handelskammern (IHK) unter 61 Betrieben im Land hervor. Der anhaltend schwache Euro und die niedrigen Zinsen in der Eurozone seien ein wahres Konjunkturprogramm für exportierende Betriebe gewesen. Allerdings hätten sich Exportströme verschoben. Deutlich gesunken sei etwa der Handel mit Russland und der Ukraine.

Der größte Abnehmer für Produkte aus Rheinland-Pfalz war 2014 demnach Frankreich mit einem Anteil von 10,6 Prozent an den Exporten, gefolgt von den USA (9,3 Prozent) und China (4). Auf das laufende Jahr blicken die Unternehmer verhalten. In Ländern wie Frankreich und Italien stagniere die wirtschaftliche Entwicklung bestenfalls, die mittel- und osteuropäischen Länder hingen stark von der russischen Wirtschaft ab. Zudem bremsten etwa steigende Zölle das Geschäft.

dpa-Landesdienst
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