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Mainz

«Tag des offenen Denkmals» blickt auf Farben von Bauten und Stätten

Ob Stadtmauern, Burgen oder Glasfenster: Der «Tag des offenen Denkmals» in Rheinland-Pfalz lenkt den Blick der Besucher in diesem Jahr auf die farbliche Gestaltung von historischen Bauten und Stätten. Am 14. September können unter dem Motto «Farbe» landesweit Bau-, Kunst- und Bodendenkmäler sowie Gärten und Parks besichtigt werden, teilte die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) am Freitag in Mainz mit. Viele der Denkmäler seien in der Regel nicht öffentlich zugänglich.

Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen
Blick über die von Joan Miro gestaltete Fassade.
Foto: Ronald Wittek/Archiv – DPA

Rund 300 Orte sind laut Kulturstaatssekretär Walter Schumacher (SPD) dabei, mehr als die Hälfte habe einen besonderen Bezug zum Motto. So zeigen unter anderem die Miró-Wand am Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen oder die Johanniskirche in Mainz «Farbe».

«Die Farbigkeit unserer Denkmäler prägt ihr Erscheinungsbild und ist wesentlicher Teil ihrer historischen Aussage», erklärte Landeskonservator Joachim Glatz. Auch die Marksburg in Braubach (Rhein-Lahn-Kreis) als Gastgeber der Auftaktveranstaltung sei ein Beispiel für die besondere Außenwirkung der Farben eines Baus.

In ganz Deutschland öffnen rund 7500 Denkmäler in etwa 2500 Städten und Gemeinden ihre Türen. Den Aktionstag gibt es seit 1993 mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Programm "Tag des offenen Denkmals"

Informationen "Tag des offenen Denkmals"

dpa-Landesdienst
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