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Koblenz

Steuerfahnder im Land spüren mehr als 145 Millionen Euro auf

dpa/lrs

Die Steuerfahnder in Rheinland-Pfalz haben im vergangenen Jahr eine Rekordsumme von mehr als 145 Millionen Euro aufgespürt. Das seien rund 44 Prozent mehr als im Jahr 2010 gewesen, sagte eine Sprecherin der Oberfinanzdirektion Koblenz am Freitag und bestätigte damit einen Bericht der «Rhein-Zeitung» (Freitag). Das Geld sei nach Abschluss der sogenannten Rechtsbehelfsverfahren bei den mutmaßlichen Steuersündern eingefordert worden.

Die größte festgesetzte Summe entfiel nach Angaben der Oberfinanzdirektion mit 43,7 Millionen Euro auf die Steuerfahnder des Finanzamtes Koblenz. Beim Finanzamt Mainz-Süd waren es rund 39 Millionen Euro, in Neustadt 25,5 Millionen Euro, in Trier 21,8 Millionen Euro und in Kaiserslautern 13,7 Millionen Euro.

In den Jahren 2010 und 2011 gingen laut Oberfinanzdirektion 3525 Selbstanzeigen ein, bei 2202 habe es sich um Kapitaleinkünfte gedreht. Die Zahl der Selbstanzeigen sei nach dem Ankauf von CDs mit Informationen über mutmaßliche deutsche Steuersünder nach oben gegangen, sagte die Sprecherin. Die meisten Selbstanzeigen wurden mit 1049 beim Finanzamt Mainz-Süd gezählt, gefolgt von Koblenz mit 889. Landesweit hätten die Ermittlungen zu Freiheitsstrafen von insgesamt 93 Jahren und zehn Monaten geführt.

dpa-Landesdienst
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