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Trier

Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Motorboot-Unfall

dpa/lrs

Nach dem tödlichen Unfall bei einem internationalen Motorbootrennen auf der Mosel hat die Staatsanwaltschaft Trier ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Dies sei der „übliche Gang der Dinge“ bei nicht natürlichen Todesfällen, sagte Triers Leitender Oberstaatsanwalt Peter Fritzen am Dienstag. Bei dem Verfahren solle neben der Unfall- und Todesursache geklärt werden, ob es Anhaltspunkte für ein mögliches Fremdverschulden am Tod des 54 Jahre alten Fahrers gibt.

Nach bisherigen Erkenntnissen war am Samstag das Rennboot des lettischen Fahrers wenige hundert Meter nach dem Start in Traben-Trarbach aus unklarer Ursache vom Wasser abgehoben und auf dem Dach gelandet. Ein direkt dahinter fahrendes Boot fuhr mit voller Wucht auf. Bei dem Unfall erlitt der 54-Jährige tödliche Verletzungen. Beide Boote wurden sichergestellt.

Sie sollten nun von einem technischen Gutachter untersucht werden. Die Überprüfungen werden laut Fritzen „voraussichtlich geraume Zeit“ in Anspruch nehmen. Bis wann mit einem Ergebnis gerechnet werden könne, lasse sich nicht vorhersagen. Die Fahrer hatten am 37. internationalen Motorbootrennen auf der Mosel teilgenommen. Im Oktober 2016 war der damalige Weltmeister bei dem Rennen in Traben-Trarbach tödlich verunglückt.

37. Internationales Motorbootrennen

dpa-Landesdienst
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