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Staatsanwaltschaft ermittelt nach Bahnunfall in Hachenburg

Hachenburg/Koblenz (dpa/lrs) – Nach dem tödlichen Bahnunfall mit einem Traktor im Westerwald hat die Koblenzer Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Hans Peter Gandner am Mittwoch in Koblenz. Ein Neunjähriger, der mit seinem Vater in dem Traktor gesessen hatte, kam ums Leben. Die Frage, ob der Zug zu spät angehalten wurde, könne zurzeit noch nicht beantwortet werden. Hier bedürfe es weiterer Ermittlungen, hieß es.

Bei dem Unfall auf der Bahnstrecke zwischen Hachenburg und Limburg war am Montag der Traktor von einer Brücke auf die Gleise gestürzt. Wenig später raste eine Regionalbahn in das Fahrzeug. Der Neunjährige starb. Der leicht verletzte Vater hatte sich retten können. Die Zugführerin hatte leichte Blessuren erlitten, acht Fahrgäste waren unverletzt geblieben.

Die Gleise an der Unfallstelle wurden bis Dienstagabend repariert. Seit Mittwochmorgen läuft der Bahnverkehr nach Angaben der Vectus Verkehrsgesellschaft in Limburg wieder planmäßig.

dpa-Landesdienst
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