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Staatsanwaltschaft: Anklage gegen mutmaßlichen Messerstecher

Saarbrücken (dpa/lrs) – Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat gegen einen mutmaßlichen Messerstecher Anklage wegen Totschlags erhoben. Der 45 Jahre alte Deutsche wird beschuldigt, im November 2017 einen Dealer aus Russland mit einem Messer tödlich verletzt zu haben, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Für die Tat in der Saarbrücker Wohnung des Opfers soll die Drogensucht des Deutschen ausschlaggebend gewesen sein. Ihn habe das spätere Opfer zuvor mit Rauschgift versorgt.

Strafprozessordnung
Bücher mit der Strafprozessordnung (StPO) liegen auf einer Richterbank.
Foto: Christian Charisius/Archiv – dpa

Der Verdächtige soll nach der Tat sowohl das Mobiltelefon des Russen als auch dessen Geld und Betäubungsmittel gestohlen haben, heißt es von der Staatsanwaltschaft. Danach soll er die Wohnung verlassen und die Tatwaffe auf einer Wiese entsorgt haben. Das Messer wurde gefunden.

Der Tatverdächtige stammt aus Saarbrücken und befindet sich seit Ende November in Untersuchungshaft. Der „erheblich vorbestrafte“ Mann habe die Tat gegenüber der Polizei bei seiner Festnahme eingeräumt. Allerdings schweige er seither, fügte die Staatsanwaltschaft hinzu.

Meldung der Staatsanwaltschaft

dpa-Landesdienst
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