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Staatsanwaltschaft: 13 Jahre Haft für Mord an Therapeuten

Saarbrücken (dpa/lrs) – Nach tödlichen Stichen auf einen Therapeuten in Saarbrücken hat die Staatsanwaltschaft 13 Jahre Haft für den Angeklagten gefordert. „Die Tat war auf Täuschung und Überraschung angelegt. Zur Abwehr hatte das Opfer keine Gelegenheit mehr“, sagte Oberstaatsanwalt Michael Müller am Montag vor dem Landgericht in Saarbrücken. Der 27-jährige Syrer habe sein Opfer am 7. Juni in einem Psychosozialen Zentrum des Deutschen Roten Kreuzes für Flüchtlinge mit zwei Messerstichen getötet. Wegen einer eventuell verminderten Schuldunfähigkeit aufgrund eines beeinträchtigten Steuerungsvermögens komme aber keine lebenslange Freiheitsstrafe in Frage.

Justitia
Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia.
Foto: Arne Dedert/Archiv – dpa

Dies forderte jedoch die Vertreterin der Nebenklage. Sie sprach von einer „leicht kränkbaren Persönlichkeit“ des Angeklagten. Sein Charakter habe ihm ermöglicht, „durch Frustabbau eine schwere Strafe zu begehen“. Der Verteidiger plädierte auf Körperverletzung mit Todesfolge im Zustand verminderter Schuldfähigkeit. Einen Tötungsvorsatz schloss er für seinen Mandanten aus. Das Urteil wird für den frühen Nachmittag erwartet.

Deutsches Rotes Kreuz Saarland

Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge und Migranten

dpa-Landesdienst
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