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Sperrzone nach Giftgasunfall ausgedehnt

Oestrich-Winkel (dpa) – Nach dem Giftgas-Unfall in Oestrich-Winkel hat sich die Lage am Montagabend verschärft. Der Feuerwehr gelang es nicht, den überhitzten Tank in einem Schaumstoffwerk herunterzukühlen. Es bestehe weiter die Gefahr eines Gasaustritts, sagte Ortsübermeister Paul Weimann (CDU). Die Evakuierungszone um das Werk wurde auf 200 bis 500 Meter ausgedehnt. Mehrere Hundertschaften von Katastrophenschützern, Feuerwehr, Polizei und Sanitätern bereiteten die Evakuierung von 500 bis 700 Menschen aus der Gefahrenzone vor. Aus dem Tank war mittags eine Wolke von Isocyanat ausgetreten, das einen hohen Anteil des Giftgases Blausäure hat. Neun Feuerwehrleute wurden bei den Rettungsarbeiten leicht verletzt.

 
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