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Schwimmer im Rhein vermisst: DRK warnt vor Baden im Fluss

Zwei Mädchen sterben beim Baden im Rhein. Wenig später verschwindet auch ein Mann. Das Deutsche Rote Kreuz warnt vor „unberechenbarer Strömung“.

Rettungskräfte vom DLRG
Rettungskräfte von DLRG und Polizei suchen nach Vermissten.
Foto: Alexander Keutz/Archiv – dpa

Worms (dpa/lrs). Rettungskräfte haben am Sonntag die aktive Suche nach einem vermissten Mann im Rhein eingestellt. Die Polizei gehe davon aus, dass der Mann ertrunken ist, sagte ein Sprecher am Sonntag. Der 20-Jährige war am Samstagnachmittag bei Worms im Rhein schwimmen gewesen und plötzlich untergegangen, wie ein Bekannter des Vermissten der Polizei sagte. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Feuerwehr und Polizei suchten den Fluss erfolglos ab, auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

Nach Angaben der Polizei wurde der verschwundene Mann in dem Bereich des Flusses gesucht, wo am Freitag vor einer Woche zwei 9 und 13 Jahre alte Mädchen beim Baden ums Leben gekommen waren. Die Leichen der Kinder waren erst am Samstag gegen Mittag und am späten Abend an verschiedenen Stellen im Rhein gefunden worden.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnt angesichts dieser Unfälle vor dem Schwimmen im Rhein. Der Fluss sei kein Freizeitbad und nicht zum Schwimmen geeignet, teilte Rettungswachenleiter Sven Diendorf mit. Wegen der geringen Wassertiefe seien Strömungen unberechenbar und lebensgefährlich.

dpa-Landesdienst
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