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Schweinepest: Keine Schonzeit für Wildschweine im Saarland

Saarbrücken (dpa/lrs) – Die Sorge vor einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest treibt auch die Behörden im Saarland um. Allerdings ist eine Aufhebung der Schonzeit, wie sie derzeit in Hamburg angeordnet wird, nicht notwendig. Nach Auskunft von Sabine Schorr, Sprecherin des saarländischen Umweltministeriums, dürfen Wildschweine im Saarland bereits ganzjährig bejagt werden.

Wildschwein
Ein Wildschwein in einem Wildschweingehege.
Foto: Lino Mirgeler/Archiv – dpa

Zudem sei es Jägern im Saarland erlaubt, bei der Nachtjagd künstliche Lichtquellen einzusetzen. Es dürften jedoch nur Taschenlampen oder Handscheinwerfer eingesetzt werden, die nicht fest mit der Waffe verbunden seien. „Wir stimmen uns derzeit mit anderen Bundesländern ab, um weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Schweinepest zu ergreifen“, sagte Schorr in Saarbrücken.

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hatte in seiner Bewertung zur Verringerung des Risikos einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest empfohlen, die Wildschweinbestände drastisch zu reduzieren. Die Gefahr einer Einschleppung nach Deutschland ist angesichts neuer Fälle in Polen und Tschechien weiterhin hoch. Der Erreger ist für den Menschen ungefährlich. Bei Schweinen verläuft die Erkrankung aber in fast allen Fällen tödlich. Es gibt keinen Impfstoff gegen die Seuche.

dpa-Landesdienst
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