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Schwache Geschäfte drücken Ergebnis von Pumpenhersteller KSB

Frankenthal (dpa/lrs) – Umsatzverluste in Asien, Amerika, Ozeanien und Europa sowie negative Währungseffekte machen dem Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB zu schaffen. Das Konzernergebnis vor Steuern werde 2014 voraussichtlich unter 85 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Im Jahr zuvor hatte es noch 119,4 Millionen Euro betragen. Grund seien auch Kosten für eine Umstrukturierung, zu der auch ein Stellenabbau gehört.

Montage eines Pumpenmotors
Endgültige Zahlen will KSB am 30. März mitteilen.
Foto: H. Schmidt/Archiv – DPA

Im August hatte KSB die Ergebnisprognose korrigiert und einen Korridor von 60 bis 85 Millionen Euro genannt. Erreicht werde ein Wert im mittleren Bereich der Spanne, erklärte das Unternehmen nun. Der Umsatz sank um 2,8 Prozent auf 2,18 Milliarden Euro. Endgültige Zahlen will KSB am 30. März mitteilen.

Für 2015 rechnet das Unternehmen mit mehr Aufträgen und Umsatz sowie mit einem «deutlich» steigenden Ergebnis vor Steuern, vor allem wegen besserer Geschäfte in China und Indien. Nachdem bereits 2013 der Überschuss gesunken war, baute KSB 2014 Stellen ab und zählt nun 224 Beschäftigte weniger – vor allem in Frankenthal. Weitere 255 Stellen sollen in den kommenden Jahren in Deutschland wegfallen. Ende 2014 beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 16 300 Mitarbeiter.

KSB

dpa-Landesdienst
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