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Nürburg

Sanierer: Ring-Verkauf wird umgesetzt – Gläubigerausschuss-Treffen

dpa/lrs

Ungeachtet einer Sitzung des Gläubigerausschusses am Montag in Koblenz steht der Nürburgring-Verkauf nicht auf der Kippe. «Der Kaufvertrag ist gefixt, gültig und wird umgesetzt», sagte der Sprecher der Ring-Verwalter, Pietro Nuvoloni, der Nachrichtenagentur dpa. Der Gläubigerausschuss müsse dem Erwerb der Mehrheitsanteile an der Ring-Besitzgesellschaft (CNBG) durch eine Holding um den russischen Unternehmer Viktor Charitonin nicht zustimmen.

Pietro Nuvoloni
Der Sprecher der Ring-Verwalter, Pietro Nuvoloni.
Foto: Olaf Schepers/Archiv – DPA

Zuvor hatten sich Mitglieder des Ausschusses kritisch geäußert. Der Bürgermeister von Nürburg, Reinhold Schüssler (CDU), etwa hatte der «Wirtschaftswoche» gesagt, man sei überfahren worden und fühle sich von der Landesregierung, den Insolvenzverwaltern und der beteiligten Unternehmensberatung belogen und betrogen. Erst sei betont worden, es gebe keinen Oligarchen am Ring, nun sei genau das eingetreten. «Hinnehmen werden wir das nicht», sagte Schüssler dem Blatt.

Nuvoloni betonte: «Der Wechsel des Mehrheitsgesellschafters bei der CNBG ist ausschließlich Sache der Käuferin.» Weder der Ausschuss noch Ring-Sachwalter Jens Lieser sowie Sanierungsgeschäftsführer Thomas Schmidt hätten darüber zu entscheiden. Die Anteile der CNBG gehören zu einem Drittel der Motorsportfirma Getspeed und zu zwei Dritteln der NR Holding AG um Charitonin.

Nürburgring

Artikel Wirtschaftswoche

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