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Saarland verstärkt Videoüberwachung

Saarbrücken (dpa/lrs) – Zum Schutz vor Terroranschlägen und anderen Gewalttaten steigt das Saarland in eine verstärkte Videoüberwachung ein. Zunächst sollten an zwei Kriminalitäts-«Brennpunkten» in Saarbrücken jeweils mehrere Kameras installiert werden, kündigte der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU) am Freitag an. Dabei handele es sich um den Bahnhofsvorplatz und die Johanniskirche, bei denen besonders viele Straftaten und Polizeieinsätze registriert würden. Im Anschluss werde die Videoüberwachung auf «gefährliche und gefährdete Orte» quer im Bundesland ausgeweitet. Von den Polizei im Land seien insgesamt 105 solcher Stellen gemeldet worden, die aber rechtlich noch geprüft werden müssten, sagte Bouillon.

Innenminister Klaus Bouillon (CDU)
Innenminister Klaus Bouillon (CDU).
Foto: Oliver Dietze/Archiv – dpa

Die Videoüberwachung an Brennpunkten sei nach dem Landespolizeigesetz möglich. «Ich werde sie zum ersten Mal anwenden», sagte Bouillon, derzeit Vorsitzender der Innenministerkonferenz. 14 andere Bundesländer hätten solche Kameras bereits mehr oder weniger stark im Einsatz. Auch dort würden es künftig mehr werden, sagte der Minister. «Für mich gilt: Sicherheit vor allem anderen, Sicherheit für Leib und Leben – das ist das Entscheidende angesichts der derzeit Gefährdungslage.»

Innenministerium des Saarlandes zu Videoüberwachung

dpa-Landesdienst
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