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Mainz

Rheinland-Pfalz warnt vor Renaissance von Atomkraft

dpa/lrs

Das rot-grün regierte Rheinland-Pfalz hat ein Jahr nach der Atom-Katastrophe von Fukushima vor einer Renaissance der Atomkraft gewarnt. Energieministerin Eveline Lemke (Grüne) erklärte am Donnerstag in Mainz: «Die Energiewende entwickelt Tempo, das kann auch zu Widerstand führen.» Der Schock von Fukushima habe zwar längere Laufzeiten der Atomkraftwerke verhindert. Sie warnte aber: «Ob das hält, ist nicht ausgemacht.» Lemke kritisierte, dass Länder wie Polen, China, Kanada, Russland, Türkei, Südkorea und der Iran den Bau neuer AKW planten. Dies sei «untragbar».

Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hatte am Mittwoch gesagt: «Atomenergie ist nicht beherrschbar.» Der Jahrestag des Unglücks von Fukushima und die Abkehr von der Atompolitik in Deutschland seien Anlass genug, auch die französischen Nachbarn zum Umdenken zu bewegen. Er verlangte erneut die Abschaltung von Cattenom in Lothringen. Ein Erdbeben und eine Flutwelle hatten am 11. März 2011 in Japan zum Atomunfall von Fukushima geführt.

dpa-Landesdienst
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