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    Rheinland-pfälzische Katholiken kritisieren Limburger Bischof

    Montabaur/Lahnstein (dpa/lrs) - Die Bistümer Trier, Speyer und Mainz schweigen zu den Vorwürfen gegen den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Katholiken im rheinland-pfälzischen Teil des Bistums Limburg äußerten sich dagegen am Donnerstag sehr kritisch über ihren Bischof und dessen Amtsführung:

    «Das hat Auswirkungen auf die ganze katholische Kirche. Die Leute werden sagen: Die Kirche hat zu viel Geld», sagte Günther Orthey, Mitglied im Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Peter in Ketten in Montabaur. Auch Renate Müller von der Gemeinde Sankt Barbara in Lahnstein ist enttäuscht: «Wir bekommen gepredigt, wie wir uns verhalten sollen und er macht genau das Gegenteil. Zum Beispiel "Du darfst nicht lügen!" - das kriegt jedes Kind erzählt.»

    Dem Bischof wird vorgeworfen, die Kosten seines neuen Amtssitzes massiv in die Höhe getrieben zu haben. Wegen seines 31 Millionen Euro teuren neuen Bischofssitzes werden Rücktrittsforderungen lauter. Tebartz-van Elst droht zudem außerdem ein Strafbefehl wegen Falschaussage - ein bislang einmaliger Vorgang für einen Kirchenführer in Deutschland.

    Bistum Limburg

    dpa-Landesdienst
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