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Prozess um Schwindel mit Solaranlagen wird fortgesetzt

Kaiserslautern (dpa/lrs) – Der Kaiserslauterer Prozess um einen mutmaßlichen Millionenbetrug mit Solaranlagen wird nicht ausgesetzt. Das Landgericht wies am Mittwoch einen entsprechenden Antrag ab, wie ein Sprecher mitteilte. Die Verteidigung eines 65 Jahre alten Angeklagten hatte die Forderung am Dienstag erhoben – unter anderem, weil sie Akten in einem anderen Prozess einsehen will.

Im aktuellen Verfahren sind zwei Männer im Alter von 65 und 52 Jahren wegen Betruges angeklagt. Außerdem soll der Ältere den Jüngeren übers Ohr gehauen haben. Laut Anklage schwindelte er diesem bei einem Geschäft über Solaranlagen im Wert von 14,7 Millionen Euro vor, er habe neuartige Geräte aus eigener Herstellung. So habe er ihm eine Vorauszahlung von etwa 5,9 Millionen Euro abgeluchst. Die Anlagen soll es zwar gegeben haben, aber nicht mit den versprochenen Eigenschaften.

Beide Männer sollen dann bei einer Bank falsche Angaben über die Höhe ihres Eigenkapitals gemacht haben, um ein Darlehen über 7,6 Millionen Euro zu bekommen. Der Prozess wird am 4. Dezember fortgesetzt.

Gerichtsankündigung

dpa-Landesdienst
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