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    Prozess um Schmerzensgeld wegen minderwertiger Silikon-Implantate

    Frankenthal (dpa/lrs) - Weil sie mangelhafte Brustimplantate eingesetzt bekam, hat eine Frau aus Ludwigshafen den TÜV Rheinland verklagt. Der Prozess beginnt heute vor dem Frankenthaler Landgericht. Die Klägerin verlangt nach Angaben ihrer Anwältin Schmerzensgeld in Höhe von 100 000 Euro, weil der TÜV seine Überwachungspflichten nicht erfüllt habe. Ob am gleichen Tag bereits eine Entscheidung verkündet wird, ist offen.

    Nahaufnahme eines geöffneten Silikon-Implantats
    Die Klägerin verlangt 100 000 Euro Schmerzensgeld.
    Foto: Eric Estrade/ Maxppp - DPA

    Wie weltweit bis zu 500 000 Frauen, hat sich die Klägerin Implantate des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) einsetzen lassen. 2010 wurde bekannt, dass diese mit mangelhaftem Billig-Silikon gefüllt waren. Ende 2011 forderte die französische Regierung die Frauen wegen möglicher Gesundheitsgefahren auf, die Polster wieder entfernen zu lassen. In einem ersten Prozess zu einem ähnlichen Fall Mitte November in Karlsruhe hatten die Richter allerdings wenig Hoffnung auf schnellen Schadenersatz gemacht.

    dpa-Landesdienst
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