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Protest gegen Grubenwasseranstieg: Knapp 2000 Einwendungen

Schiffweiler/Saarbrücken (dpa/lrs) – Im Saarland regt sich immer stärkerer Protest gegen den vom Bergbaukonzern RAG geplanten Anstieg des Grubenwassers in den früheren Steinkohle-Schächten. Es seien bereits knapp 2000 Einwendungen gegen einen Antrag der RAG beim Oberbergamt des Saarlandes eingegangen, sagte eine Sprecherin des Amtes in Schiffweiler der Deutschen Presse-Agentur. Der Antrag sieht vor, nach dem Ende des Saar-Bergbaus Mitte 2012 die Gruben in Duhamel und Reden in einem ersten Schritt bis auf minus 320 Meter volllaufen zu lassen. Bisher wird das Grubenwasser abgepumpt.

Bergbau im Saarland
Bergleute kommen aus dem Nordschacht der RAG Grube in Saarwellingen.
Foto: Oliver Dietze/Archiv – dpa

Noch bis einschließlich 15. Januar können Saarländer ihre Bedenken bei der Behörde einbringen. Nach Ansicht von Grünen-Landeschef Markus Tressel besteht die größte Gefahr einer Grubenflutung in einer Verunreinigung des Trinkwassers, die laut einem Gutachten nicht völlig ausgeschlossen werden könnte. Rund 600 000 Menschen könnten betroffen sein. Zudem drohten Hebungen an der Erdoberfläche – und somit neue Bergschäden. Für Tressel ist klar: „Es muss auf alle Ewigkeit gepumpt werden.“

Saar-Grüne zu Grubenwasseranstieg

Pläne der RAG und Gutachten

Online-Petition gegen Gruben-Flutung der Bergwerke

Markus Tressel, Grünen-Chef im Saarland

dpa-Landesdienst
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